Vergewaltigung: Verdächtiger soll vorgemerkt sein

    3. August 2017, 12:25
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    45-Jähriger soll laut Medienberichten unter anderem wegen Exhibitionismus aufgefallen sein

    St. Pölten – Jener 45-Jährige, der eine 25-Jährige in Niederösterreich entführt, eingesperrt und vergewaltigt haben soll, soll als mutmaßlicher Triebtäter einschlägig bekannt sein, berichteten Medien am Donnerstag. Die Polizei wollte das auf Anfrage nicht bestätigen. Der Mann soll die Frau laut Berichten in sein Haus im Mostviertel gebracht, sich an ihr vergangen und sie dann ins Waldviertel zurückgefahren haben.

    Der Verdächtige soll wegen 30 Sexualdelikten vorgemerkt sein, unter anderem soll er sich vor Schülerinnen entblößt und vor ihnen onaniert haben, berichtete der "Kurier". In der "Krone" war von dutzenden Fällen von Exhibitionismus zu lesen.

    Keine Details

    Zu Details hielt sich die Exekutive weiterhin bedeckt, auch über den Tathergang wurden keine Details bekanntgegeben. Es müssten die Ergebnisse einer Hausdurchsuchung und Spurensicherung im Wohnhaus des Mannes abgewartet werden, teilte ein Polizeisprecher mit. Auch ein Spürhund soll im Einsatz gewesen sein.

    Der Verdächtige soll die junge Frau am Samstag von einem See im Bezirk Zwettl in sein Fahrzeug gezerrt, sie in sein Wohnhaus im Bezirk Scheibbs entführt, angekettet, geknebelt und die Nacht über mehrfach missbraucht haben. Am Sonntag soll er das Opfer in eine Kiste gepfercht und zum See zurückgefahren haben, wo er sie ausgesetzt haben soll.

    Die Frau wurde am Sonntag mit Verletzungen gefunden. Sie konnte laut "Kurier" Angaben zum Fahrzeug machen und sich an Fragmente des Kennzeichens erinnern, was zur Festnahme des 45-Jährigen am Montag geführt haben soll. Die Polizei ermittelt laut einem Sprecher "in alle Richtungen" – unter anderem werde geprüft, ob es Komplizen oder Mitwisser gibt. (APA, 3.8.2017)

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