Sinneswandel bei Andreas Gabalier: "Heimat seid's ihr großer Töchter"

1. August 2017, 15:46
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Der selbsternannte "Volks-Rock-'n'-Roller" scheint geläutert – und drückt den Fußballerinnen die Daumen

Wien – Seit 1. Jänner 2012 wird in der Bundeshymne Österreich als "Heimat großer Töchter und Söhne" besungen. Die jüngsten Erfolge der österreichischen Frauenfußball-Nationalmannschaft bei der EM in den Niederlanden könnten der gendergerechten Version nun auch in der Fangemeinde des selbsternannten "Volks-Rock-'n'-Rollers" Andreas Gabalier zum Durchbruch verhelfen.

Zumindest einer, der vor drei Jahren mit seinem töchter- und reuelosen Hymnenauftritt beim Grand Prix von Österreich in Spielberg für heftige Debatten gesorgt hatte, scheint geläutert: Gabalier lässt seit Tagen seine Fans auf Facebook wissen, für die Fußballerinnen die Daumen zu drücken. "Semifinale ... unsere Dirndln kommen", schrieb er am Sonntag nach dem gewonnenen Elferschießen im Viertelfinale.

Einige Tage zuvor hatte er ein bei einer Autofahrt aufgenommenes Selfie-Video online gestellt: "Heimat seids ihr großer Töchter. Des muss man jetzt wirklich einmal sagen", heißt es dort. Sowohl der Facebook-Eintrag als auch das Video sind allerdings seit kurzem nicht mehr online.

"Herzlichen Glückwunsch, meine Madln mit die noch knackigeren Wadln, zum Viertelfinal-Einzug. Die Nation ist stolz auf euch – und euer Volks-Rock-'n'-Roller auch. Weiter so!", so der Musiker in dem Video. (APA, 1.8.2017)

Update 2.8.2017: Das Video und der Facebook-Eintrag wurden offenbar inzwischen entfernt.

  • Andreas Gabalier lässt seit Tagen seine Fans via Facebook wissen, dass er den Fußballerinnen die Daumen zu drückt.
    foto: apa/herbert neubauer

    Andreas Gabalier lässt seit Tagen seine Fans via Facebook wissen, dass er den Fußballerinnen die Daumen zu drückt.

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