Frau im Waldviertel in Lieferwagen gesperrt und vergewaltigt

    1. August 2017, 15:35
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    "Kurier": 25-Jährige verletzt nach Stunden gefunden, Tatverdächtiger in Haft

    Krems/Zwettl – Im Waldviertel ist am Samstag offenbar eine 25-Jährige entführt, in einen Lieferwagen gesperrt und vergewaltigt worden. Die Frau sei am Sonntag verletzt gefunden worden, berichtete der "Kurier" am Dienstag, der mutmaßliche Täter befinde sich seit Montagabend in Haft.

    Die Frau war dem Bericht zufolge in einem See im Bezirk Zwettl schwimmen gewesen. Als sie nicht heimkehrte, machten sich Angehörige und Freunde Sorgen und suchten nach ihr. Da ihr Rucksack auf einem Steg bei dem Teich entdeckt wurde, wurde ein Badeunfall befürchtet, und eine großangelegte Suchaktion mit Tauchern, Polizeihubschraubern und Rettungshunden eingeleitet.

    Währenddessen sei die Frau in einem Lieferwagen angekettet und geknebelt gewesen. Die Nacht über soll sich der Entführer mehrmals an ihr vergangen haben.

    "Wir haben sie, sie lebt und ist bei Bewusstsein", soll der erste Funkspruch nach stundenlanger Suche gelautet haben. Dem Bericht zufolge war der Frau die Flucht gelungen. Sie habe traumatisiert gewirkt, Würgemale und Blutergüsse aufgewiesen und angegeben, beim Schwimmen von einem Mann angesprochen worden zu sein. Zuerst habe man normal geplaudert, dann sei sie in den Lieferwagen gezerrt worden.

    Tatverdächtig soll ein 45-Jähriger Österreicher sein. Die Kremser Staatsanwältin Susanne Waidecker bestätigte am Nachmittag Ermittlungen in dem Fall, hielt sich aber unter Hinweis auf kriminaltaktische Gründe bedeckt. Weitere Details waren daher nicht zu erfahren. Informationen soll es demnach "in den nächsten Tagen" geben. (APA, red, 1.8.2017)

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