IT-Fachkräfte dringend gesucht, Frauenanteil noch immer sehr gering

1. August 2017, 08:04
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Headhunter: "Wir haben gerade über 160 Projekte, aber nur drei Frauen dafür."

IT-Firmen klagen über stetig steigenden Fachkräftemangel, inzwischen verdienen Software-Profis so viel wie Manager, rechnet IT-Headhunter Thomas Jiskra, Vorstand der Wiener Beratungsfirma TTP, vor. "Der Arbeitsmarkt ist überhitzt", so seine Einschätzung.

Und es ist keine Entspannung in Sicht. Obwohl die Nachfrage sehr groß ist, zieht es nach wie vor nur sehr wenige Frauen in die Branche. "Wir haben gerade über 160 Projekte, aber nur drei Frauen dafür", so Jiskra im Gespräch.

Weiterbildung

Dass der Gesellschaft die Arbeit ausgeht, fürchtet er nicht, man müsse eben die Arbeitssuchenden umschulen oder weiterbilden, schließlich gebe es zehntausende offene Stellen. Die Notwendigkeit eines bedingungslosen Grundeinkommens sieht er nicht, auch wenn es ein interessanter Gedanke sei.

Von der Politik wünscht sich Jiskra, dass sie vorausschauender agiert und nicht den Trends hinterherläuft. So sei das Hardware-Geschäft rückläufig, während Software-Dienstleistungen, vor allem im Security-Bereich, immer wichtiger würden. (APA, 1.8.2017)

  • Ein IT-Arbeitsplatz.
    foto: apa

    Ein IT-Arbeitsplatz.

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