Nach Tod eines Babys im Weinviertel: Vater gab zu, Kind geschüttelt zu haben

31. Juli 2017, 12:58
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Aussage vor dem Haftrichter in Korneuburg

Korneuburg – Im Fall eines an Kopfverletzungen gestorbenen Säuglings aus dem Weinviertel hat der verdächtige Vater, der sich zunächst nicht geständig gezeigt hatte, eine Aussage gemacht: Der 29-Jährige habe vor dem Haftrichter zugegeben, das drei Monate alte Mädchen geschüttelt zu haben, sagte Friedrich Köhl, Sprecher der Staatsanwaltschaft Korneuburg, am Montag.

Die Obduktion des Babys ist laut Köhl abgeschlossen, es hatte ein Schädel-Hirn-Trauma erlitten.

In Spital gestorben

Das Mädchen war am 16. Juli nach einem Kreislaufstillstand ins Wiener Donauspital eingeliefert worden, wo es zwei Tage später starb. Aufgrund der Art seiner schweren Verletzungen verständigte das Krankenhaus die Polizei, das Landeskriminalamt Niederösterreich nahm Ermittlungen auf. Als sich der Verdacht auf Misshandlung erhärtete, wurde der 29-Jährige festgenommen. Die Kindesmutter ist laut Köhl weiterhin auf freiem Fuß. (APA, 31.7.2017)

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