Anschlag auf irakische Botschaft in Kabul

31. Juli 2017, 12:37
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Selbstmordattentäter sprengt sich in die Luft – IS reklamiert die Tat für sich

Kabul – Ein Selbstmordattentäter hat sich am Montag vor der irakischen Botschaft in der afghanischen Hauptstadt Kabul in die Luft gesprengt. Nach Angaben der Polizei lieferten sich anschließend mehrere Bewaffnete aus dem Botschaftsgebäude heraus ein Feuergefecht mit Sicherheitskräften.

Insgesamt gab es vier Angreifer, alle sind tot. Zunächst habe sich ein Selbstmordattentäter am Eingang zu dem Komplex in der afghanischen Botschaft in die Luft gesprengt, teilte das Innenministerium am Montag mit. Drei weitere Bewaffnete seien in Gefechten mit Sicherheitskräften ums Leben gekommen.

Über dem Gebiet war eine Rauchwolke zu sehen. Der IS reklamierte die Tat über sein Sprachrohr "Amak" für sich.

Angespannte Lage in Afghanistan

Die Sicherheitslage in Afghanistan wird immer prekärer. Erst vergangene Woche waren in Kabul bei einem Selbstmordanschlag auf Regierungsbedienstete mindestens 35 Menschen getötet worden. Dazu hatten sich die radikalislamischen Taliban bekannt. (Reuters, 31.7.2017)

  • Sicherheitskräfte vor der irakischen Botschaft in Kabul.
    foto: ap

    Sicherheitskräfte vor der irakischen Botschaft in Kabul.

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