Polizeieinsatz in Michelbeuern legte U6-Betrieb vorübergehend lahm

    30. Juli 2017, 19:20
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    Mann war auf Gleise gelaufen – Offenbar Zusammenhang mit Wohnungsbrand in Wien-Brigittenau

    Wien – Ein Polizeieinsatz in der U6-Station Michelbeuern hat am Sonntagnachmittag zu einer vorübergehenden Störung des Wiener U-Bahn-Betriebs geführt. Nach Angaben von Polizei und Wiener Linien war ein Mann auf die Gleise gelaufen. Der Fahrbetrieb musste für rund 20 Minuten eingestellt werden, ab 17.23 Uhr funktionierte die U-Bahn wieder normal.

    Der Vorfall stand wahrscheinlich in Zusammenhang mit einem Wohnungsbrand, der gegen 16.30 Uhr in der Stromstraße in Brigittenau ausgebrochen war und auch zu Behinderungen des Fahrbetriebs der Autobuslinie 5A geführt hatte. Der Brand wurde von der Feuerwehr gelöscht.

    Der Wohnungsnutzer war offenbar geflüchtet und hatte dabei anscheinend auch den Einsatz im U-Bahn-Bereich Michelbeuern ausgelöst. Laut Exekutive dürfte es sich um einen "amtsbekannten verwirrten Mann" handeln. Am Sonntagabend wurde diesbezüglich noch ermittelt.

    Koffer sorgte am Donnerstag für U6-Sperre

    Bereits am Donnerstag hatte ein Polizeieinsatz zu einer U6-Sperre geführt. Damals war ein herrenloser Koffer von der Polizei in einem Lift auf Sprengstoff untersucht worden. entdeckt wurde aber lediglich eine Schreibmaschine. (APA, 30.7.2017)

    • Die U6 war am Sonntag für rund 20 Minuten außer Betrieb.
      foto: apa/georg hochmuth

      Die U6 war am Sonntag für rund 20 Minuten außer Betrieb.

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