US-Mobilfunker Sprint will mit Kabelkonzern Charter fusionieren

29. Juli 2017, 09:57
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Bisher scheiterten Zusammenschlüsse in der US-Mobilfunkbranche oft am Kartellrecht

Der US-Mobilfunker Sprint strebt einem Medienbericht einen Zusammenschluss mit dem Kabelnetzbetreiber Charter Communications an. Bei einem Erfolg entstünde ein neues börsennotiertes Unternehmen, berichtete das "Wall Street Journal" am Freitag unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen. Demnach würde der bisherige Sprint-Mutterkonzern SoftBank auch die neue Firma kontrollieren.

Hoffen auf Trump

Sprint, Charter und SoftBank waren zunächst nicht für eine Stellungnahme erreichbar. Sprint wird auch immer als potenzieller Partner für die Deutsche-Telekom-Tochter T-Mobile US genannt. Allerdings wurde im Juni bekannt, dass Sprint mit Charter und auch dem Kabel- und Fernsehkonzern Comcast verhandelt. Bisher sind Zusammenschlüsse in der hart umkämpften US-Mobilfunkbranche oft an Kartellbedenken gescheitert. Das könnte sich unter Präsident Donald Trump ändern. (APA, 29.07.2017)

  • Sprint strebt einen Zusammenschluss mit Charter an. Alle Hoffnungen liegen auf dem neugewählten US-Präsidenten Donald Trump.
    foto: reuters/blake

    Sprint strebt einen Zusammenschluss mit Charter an. Alle Hoffnungen liegen auf dem neugewählten US-Präsidenten Donald Trump.

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