Nokia kehrt als Handy-Start-up zurück – Osteuropazentrale in Wien

    2. August 2017, 10:42
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    Unternehmen setzt auf vergleichsweise niedrige Preise und pures Android

    Nokia ist wieder da. Als "Handy-Start-up", sagt Alberto Matrone zum STANDARD. Der gebürtige Italiener leitet das Geschäft in Ost- und Zentraleuropa für HMD, jene finnische Firma, die seit einigen Monaten wieder Nokia-Smartphones auf den Markt bringt. Als Firmensitz hat sich Matrone Wien ausgesucht. Derzeit beackern fünf Mitarbeiter von einem zentralen Innenstadtbüro aus den Markt.

    Dabei setzt HMD bei seinen Nokia-Smartphones auf vergleichsweise niedrige Preise und auf die pure Version des Google-Betriebssystems Android. "Das garantiert regelmäßige und schnelle Updates", so Matrone.

    Nokia 3310

    Einen ersten weltweiten Erfolg kann HMD auch schon vorweisen: Die Neuauflage des legendären Einfachhandys Nokia 3310 sorgt seit der Vorstellung im Februar für Schlagzeilen und verkauft sich laut Matrone gut. Seit einigen Wochen wird das Gerät auch in Österreich in größeren Mengen angeboten, als einziger Mobilfunker hat A1 es im Angebot.

    HMD Global reitet hier klar eine Nostalgiewelle, um die angeschlagene Marke Nokia den Nutzern wieder näherzubringen. "Die Marke berührt noch immer", sagt Matrone. Zusätzlich gibt es seit wenigen Tagen auch das Android-Smartphone Nokia 5 in Österreich zu kaufen. (Markus Sulzbacher, 2.8.2017)

    • Das Nokia 3310 feiert ein Comeback.
      foto: apa

      Das Nokia 3310 feiert ein Comeback.

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