Wien will nach Rückzug von Zipcar E-Carsharing vorantreiben

28. Juli 2017, 08:30
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Die Errichtung eines Basisnetzes von E-Tankstellen dauert länger als geplant.

Wien – Die Stadt Wien will das Carsharing mit Elektroautos vorantreiben. Durch den Rückzug des Carsharing-Anbieters Zipcar aus Österreich werden ab 6. August 64 Stellplätze frei, für die derzeit ein neuer Anbieter gesucht wird.

Die neue Konzession werde langfristig die Nutzung von Elektromobilität zur Bedingung machen, hieß es aus dem Büro von Verkehrsstadträtin Maria Vassilakou (Grüne) zur APA.

Interesse an freien Plätzen

Einem Sprecher zufolge haben sich bereits etliche Interessenten gefunden, die an diesen Stellen Carsharing weiterbetreiben wollen. Das Verfahren dafür startet in wenigen Wochen. Bis die Konzession vergeben wird, sind die Parkplätze für alle benutzbar.

Ausbau verzögert sich

Die Errichtung eines Basisnetzes von E-Tankstellen dauert indes länger als geplant. Im vergangenen Jahr hat Wien angekündigt, im Lauf von zwei Jahren ein flächendeckendes Netz über die Stadt spannen zu wollen. Bis Mitte 2017 hätte mit der Errichtung der ersten Tranche im Umfang von 500 Ladestationen begonnen werden sollen.

Dieser Zeitplan ist jedenfalls nicht zu halten. Denn seit Mitte Juli läuft erst einmal die Ausschreibung für die Errichtung und den Betrieb der Ladestationen. Sie endet am nächsten Montag. (APA, 28.7.2017)

  • Der E-Carsharer Zipcar zieht sich aus Wien zurück.
    foto: apa / afp / belga / thiery roge

    Der E-Carsharer Zipcar zieht sich aus Wien zurück.

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