Verteidigungsministerin Inada in Japan zurückgetreten

    28. Juli 2017, 06:30
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    Beliebtheit der Regierung Abe nach mehreren Skandalen gesunken

    Tokio – Wegen eines Vertuschungsskandals ist die japanische Verteidigungsministerin Tomomi Inada zurückgetreten. Ministerpräsident Shinzo Abe unterzeichnete am Freitag ihren Rücktritt, wie er mitteilen ließ. Ihr Amt soll vorübergehend Außenminister Fumio Kishida führen. Inada war vorgeworfen worden, Gefahren für die japanischen UN-Soldaten beim UN-Einsatz im Südsudan verschleiert zu haben.

    Inada stritt eine Beteiligung an der Vertuschung ab. Der Rücktritt der Verteidigungsministerin wird als ein weiterer herber Rückschlag für Abes Regierung gesehen. Nach mehreren Skandalen ist deren Beliebtheit in der japanischen Bevölkerung stark gesunken. (APA, 28.7.2017)

    • Die japanische Verteidigungsministerin Tomomi Inada gab am Freitag ihren Rücktritt bekannt.
      foto: apa/afp/toshifumi kitamura

      Die japanische Verteidigungsministerin Tomomi Inada gab am Freitag ihren Rücktritt bekannt.

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