Starbucks stampft Teavana-Filialen ein: 3.300 Jobs betroffen

28. Juli 2017, 06:20
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Das Unternehmen begründet die Entscheidung mit schlechten Verkaufszahlen – Die Mitarbeiter sollen in anderen Filialen unterkommen

Seattle – Die Kaffeerestaurant-Kette Starbucks schließt ihre unter dem Namen Teavana betriebenen Tee-Geschäfte. Alle 379 Filialen sollen im kommenden Jahr dichtgemacht werden, der Großteil bereits im Frühjahr 2018. Das teilte das Unternehmen am Donnerstag nach US-Börsenschluss mit. Den etwa 3.300 betroffenen Mitarbeitern will Starbucks neue Jobs in anderen Läden anbieten.

Der Konzern hat sich vorgenommen, in den nächsten fünf Jahren weltweit 240.000 neue Stellen zu schaffen. Starbucks begründete die Teavana-Entscheidung mit schlechten Verkaufszahlen. Die 2012 für 620 Millionen Dollar gekaufte Marke soll jedoch erhalten und weiter in Starbucks-Filialen angeboten werden.

Aktie fällt

Zeitgleich gab der US-Konzern bekannt, dass der Gewinn im zweiten Quartal verglichen mit dem Vorjahreswert um acht Prozent auf 692 Millionen Dollar (592 Mio. Euro) geschrumpft sei. Die Erlöse legten zwar in gleicher Größenordnung auf 5,7 Milliarden Dollar zu, in der Vergangenheit war das Umsatzwachstum aber häufig stärker ausgefallen.

Bei Anlegern kamen die Neuigkeiten nicht gut an, die Aktie fiel nachbörslich um mehr als drei Prozent. Zuvor hatte der Konzern angekündigt, die restlichen 50 Prozent seines Geschäfts in China für 1,3 Milliarden Dollar von Joint-Venture-Partnern zu übernehmen. Es handle sich um den bisher größten Zukauf der Starbucks-Geschichte. (APA, 28.7.2017)

  • Die 2012 für 620 Millionen Dollar gekaufte Marke soll erhalten werden.
    foto: ap photo/damian dovarganes

    Die 2012 für 620 Millionen Dollar gekaufte Marke soll erhalten werden.

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