A23 – Süd-Ost-Staugente: Schikane oder Zielgerade?

28. Juli 2017, 11:00
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Seit die Asfinag den Stadlauer-Tunnel zur Baustelle gemacht hat, staut es morgens und abends. Hätte man die Baustelle besser lösen können?

Die A23 ist mit 18 Kilometer Länge die kürzeste Autobahn Österreichs, gleichzeitig aber auch die am meisten befahrene. 170.000 Fahrzeuge fahren im Schnitt jeden Tag darüber. Obwohl, naja, seit 2011 die Generalsanierung in Angriff genommen wurde, mutieren die 170.000 eher zu Stehzeugen.

Ausweichmöglichkeiten

Vor wenigen Tagen hat die Asfinag mit der Sanierung des Tunnels Stadlau begonnen und sah sich gezwungen, die Spuren in jede Richtung auf einen einzigen Fahrstreifen zusammenzufassen. Die Folge sind tägliche Staus, sowohl morgens als auch abends. Ausweichen kann man nur über die Stadt – und nicht einmal zur Stoßzeit verkürzt das unbedingt die Fahrzeit – und trägt auch nicht zur Steigerung der Lebensqualität, weder der Fahrer noch der Städter, bei.

War es richtig, die aktuelle Baustelle gerade jetzt im Sommer, in diesem Ausmaß anzulegen? Betrifft Sie die Generalsanierung der A23? Stehen Sie täglich im Stau? Wie gehen Sie mit der Situation um? Hätten Sie das Bauvorhaben anders geplant? Leisten die Arbeiter, Ihrer Meinung nach, eh schon Übermenschliches? Oder finden Sie es gar nur fair, dass die Autofahrer dauernd im Stau stehen – quasi statt Straßenmaut gibt es einen ordentlichen Stau – weil Zeit ja angeblich eh auch Geld ist. (Guido Gluschitsch, 28.7.2017)

  • 170.000 Stehzeuge bevölkern täglich die Süd-Ost-Tangente. Dieser Tage ist die Situation besonders schlimm, weil die Asfinag im Zuge der Renovierung des Stadlauer-Tunnels in jede Richtung nur eine Fahrspur zur Verfügung stellt.
    foto: toppress austria / karl schöndorfer

    170.000 Stehzeuge bevölkern täglich die Süd-Ost-Tangente. Dieser Tage ist die Situation besonders schlimm, weil die Asfinag im Zuge der Renovierung des Stadlauer-Tunnels in jede Richtung nur eine Fahrspur zur Verfügung stellt.

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