"Playerunknown's Battlegrounds": Spieler fühlen sich durch Mikrotransaktionen abgezockt

31. Juli 2017, 11:09
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Im kommenden Monatsupdate können bestimmte Outfit-Kisten nur mit Echtgeld geöffnet werden

"Playerunknown's Battlegrounds"-Fans zeigen sich empört über ein kommendes Monatsupdate: Im neuen Patch wird es erstmals möglich sein, gewisse Outfit-Teile aus dem bekannten ersten "Battle Royale"-Film mit Echtgeld freizuschalten. Dabei stoßen sich Fans vor allem an den Preisen: Pro Kiste und Kleidungsstück werden 2,50 Dollar berappt.

Bei einem Preis von 2,50 Dollar liegen die Kosten für ein ganzes Outfit (Schuhe, Hose, Oberteil, Kopfbedeckung) bei mindestens fünf bis zehn Dollar, je nach Präferenz. Absurderweise enthält die zufällige Freischaltverteilung kein Überprüfungssystem für Duplikate. So kann es vorkommen, dass aus drei Kisten immer dasselbe Teil gezogen wird.

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"Playerunknown's Battlegrounds" Gamescom Turnier

Entwickler bricht sein Versprechen

Ein weiterer Störfaktor für Fans ist, dass Entwickler Brendan Greene sein Versprechen bezüglich kostenpflichtigen Outfits gebrochen hat: Dieser gab mehrmals an, dass es in der Early-Access-Phase, in der sich das Spiel aktuell befindet, keine Mikrotransaktionen geben wird. Im FAQ-Bereich des "Playerunknown's Battlegrounds"-Forums steht dies sogar explizit drinnen. Zurzeit können Kisten mit In-Game-Währung gekauft werden, die durch Kills bzw. erfolgreiche Runden dazuverdient werden. Wenn das Spiel erst einmal in der finalen Version erscheint, werde es auch exklusive Inhalte geben, die kostenpflichtig sind.

Die Umstände führten auf Reddit bereits zu ersten Protestaufrufen. Es sei allerdings gesagt, das die Kleidung rein kosmetischer Natur sind und keine gravierenden Auswirkungen auf das Gameplay haben. (ke, 31.7.2017)

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    foto: bluehole games | battleroyale-outfit
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