AT&S steigerte Quartalsumsatz kräftig – Etwas weniger Konzernverlust

26. Juli 2017, 18:24
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Umsatzplus von fast 12 Prozent – Konzernverlust von 13,6 auf 11,2 Mio. Euro etwas eingebremst – Werksausbau in China doch nicht im laufenden Geschäftsjahr

Wien/Leoben – Der Leiterplattenhersteller AT&S hat im ersten Geschäftsquartal dank einer guten Nachfrage und Auslastung ein Umsatzplus von 11,6 Prozent auf 199,6 Mio. Euro erzielt. Allerdings schreibt das Unternehmen nach wie vor Verluste, wenngleich der Konzernverlust von 13,6 auf 11,2 Mio. Euro etwas zurückging. Den Ausbau des IC-Substrate-Werkes in Chongqing wird AT&S doch nicht im laufenden Jahr starten.

Ein weiterer Ausbauplan für das Werk 2 in Chongqing sei weiterhin in Evaluierung, schreibt das Unternehmen am Mittwochabend in einer Mitteilung. Das für 2017/18 geplante Investitionsvolumen von rund 160-200 Mio. Euro sei mit den bestehenden Finanzierungsinstrumenten gesichert. Dennoch würden weiterhin Möglichkeiten zur Optimierung des Finanzierungsportfolios untersucht, heißt es.

Für das Gesamtjahr 2017/18 rechnet die Leiterplattenschmiede "unter der Voraussetzung eines makroökonomisch stabilen Umfelds, einer Währungsrelation USD/EUR auf ähnlichem Niveau wie im abgelaufenen Geschäftsjahr" mit einem Umsatzwachstum von 10 bis 16 Prozent. Die EBITDA-Marge soll auf Basis der Marktentwicklungen bei IC-Substraten und dem Anlauf der nächsten Technologiegeneration bei 16-18 Prozent liegen. Höhere Abschreibungen für hauptsächlich neue Produktionslinien in der Höhe von rund 25,0 Mio. Euro im Geschäftsjahr 2017/18 würden das Betriebsergebnis (EBIT) beeinflussen, so das Unternehmen.

Im ersten Quartal 2017/18 ist das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) deutlich um rund 58 Prozent auf 29,7 Mio. Euro gestiegen. Analysten hatten einen noch größeren Anstieg erwartet. Das Betriebsergebnis ist mit 3,4 Mio. Euro zwar weiter negativ, verbesserte sich gegenüber dem ersten Quartal 2016/17 aber um 5,8 Mio. Euro. Auch hier rechneten von APA befragte Analysten mit einem etwas besseren Wert. (APA, 26.7.2017)

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