Bundeswehr-Hubschrauber in Mali abgestürzt: Zwei Soldaten tot

26. Juli 2017, 22:18
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Unglücksursache ist noch unklar

Bamako – Ein deutscher Bundeswehrhubschrauber ist nach UN-Angaben in Mali abgestürzt. Die beiden Besatzungsmitglieder des Kampfhubschraubers vom Typ Tiger sind dabei ums Leben gekommen. Das teilte Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen am späten Mittwochabend in Berlin mit. Die Unglücksursache ist noch unklar. Der Hubschrauber und die Besatzungsmitglieder waren im Auftrag einer UN-Friedensmission im Einsatz. Aus UNO-Kreisen in Gao hieß es zuvor, es gebe keinen Hinweis, dass auf den Hubschrauber geschossen worden sei.

Der deutsche Bundestag hatte im Jänner beschlossen, den Einsatz in Mali auszuweiten. Demnach können sich bis zu 1.000 deutsche Soldaten am etwa 15.000 Soldaten und Polizisten umfassenden UN-Einsatz Minusma beteiligen.

Überwachung des Friedensabkommens

Aufgabe ist die Überwachung des Friedensabkommens zwischen der Regierung und den Rebellen. Frankreich entsandte 2013 Truppen in seine frühere Kolonie, um islamistische Kämpfer zu vertreiben, die den Norden des Landes überrannt hatten. Seitdem halten sich 4.000 französische Soldaten in der Region auf, um gegen die Islamisten zu kämpfen. (Reuters, 26.7.2017)

  • Archivaufnahme eines Tiger-Hubschraubers der deutschen Bundeswehr aus dem Jahr 2012.
    foto: reuters/fabian bimmer

    Archivaufnahme eines Tiger-Hubschraubers der deutschen Bundeswehr aus dem Jahr 2012.

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