Real Madrid will angeblich 180 Millionen Euro für Mbappé bezahlen

25. Juli 2017, 14:02
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Das stark umworbene französische Wunderkind soll sich laut einem Marca-Bericht mit dem CL-Sieger geeinigt haben und wäre damit der teuerste Spieler der Welt

Der Transferwahnsinn erreicht offenbar eine neue Dimension. Champions-League-Sieger Real Madrid soll sich mit AS Monaco auf einen Transfer von Kylian Mbappé geeinigt haben und für das französische Wunderkind bis zu 180 Millionen Euro bezahlen. Der 18-Jährige wäre damit der mit Abstand teuerste Spieler der Welt.

Laut einem Bericht der spanischen Sporttageszeitung "Marca" soll sich der Grundbetrag auf 160 Millionen Euro belaufen, dazu kämen Bonuszahlungen in Höhe von bis zu 20 Millionen. Bislang teuerster Spieler ist Mbappés Nationalmannschaftskollege Paul Pogba, für den Manchester United im vergangenen Sommer 105 Millionen Euro an Juventus Turin bezahlt hatte.

Interessenten-Schlange

Mbappé soll einen mit angeblich sieben Millionen Euro pro Saison dotierten Sechsjahresvertrag in Madrid erhalten. An dem Stürmer sind allerdings zahlreiche internationale Topklubs interessiert. Monaco hatte sich zuletzt öffentlich beschwert, dass verschiedene Vereine den bis 2019 gebundenen Spieler ohne Autorisierung des Vereins kontaktiert hätten. Darunter sollen neben Real auch Manchester City und Paris St. Germain gewesen sein.

16 Treffer in 40 Ligaspielen

Seinen Durchbruch hatte Mbappé in der vergangenen Saison gefeiert. In bislang 40 Erstligaspielen hat er 16 Tore erzielt, in der Champions League war er in neun Begegnungen sechsmal erfolgreich. Insgesamt stehen 62 Profispiele (27 Tore) für Monaco und die Équipe Tricolore in seiner Bilanz.

Für den französischen Meister Monaco würde mit Mbappés Abgang der Ausverkauf weitergehen. Für seine Shootingstars Benjamin Mendy, Bernardo Silva (beide Manchester City) und Tiemoué Bakayoko (FC Chelsea) sowie vier weitere Spieler hat der Klub bereits rund 170 Millionen Euro kassiert. (sid, 25.7.2017)

  • Kylian Mbappé.
    foto: apa/afp/franck fife

    Kylian Mbappé.

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