Klippen, Schafe und Anjas Traum: Ein Staffellauf in Irland

Blog26. Juli 2017, 06:00
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Von einer Einladung nach Irland, einem Staffellauf zwischen Hügeln, Schafen und Kühen, Hammer-Blicken auf Burgen und Klippen, der Legende von einer schönen Kellnerin in Boston – und der Wichtigkeit, Träume wahrzumachen: Beim Race to Kinvara in Irland

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foto: thomas rottenberg

Gäbe es ein Ranking der Begriffe, die man mit "Irland" assoziiert, dürfte "Laufen" eher nicht unter den Top 100 liegen. Nicht, dass ich bisher davon ausgegangen wäre, dass in Irland niemand läuft (der Dublin-Marathon zum Beispiel genießt einen hervorragenden Ruf) – aber dennoch: Zwischen Guinness, U2 und den Pogues, zwischen Steuer- und Versicherungsmätzchen, James Joyce'scher Pflicht- und Flann O'Brien'scher Grandioslektüre, grünen Hügeln, weißen Schafen und gefleckten Kühen, neben Hausbootkanälen, reaktionärer Fristenlösungspolitik, Folkmusik, wankelhaften Wetter- & Küchenqualitäten sowie der Commonwealth-Unsitte, in Toiletten Spannteppiche auf den Boden zu kleben und im Bad Wasserhähne zu montieren, die kochendes und eiskaltes Wasser über separate Auslässe ins Waschbecken leiten, kommt Laufen nicht vor.

Genauer: Kam Laufen nicht vor. Bisher. Denn vergangene Woche änderte sich das – und zwar ganz gewaltig.

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