Dürre in Ostafrika: Österreich stellte fünf Millionen Euro bereit

23. Juli 2017, 14:20
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Außenminister Kurz: Haben Pflicht und Verantwortung in Dürrekatastrophe

Wien/Juba – Österreich hat wegen der Dürrekatastrophe in Ostafrika zusätzliche humanitäre Hilfe in Höhe von fünf Millionen Euro bereitgestellt. Das teilte das Außenministerium am Sonntag in einer Aussendung mit. Die Hilfsmittel kommen Betroffenen im Südsudan, in Somalia, Äthiopien, Uganda und der Tschadsee-Region zugute. Die Abwicklung übernehmen österreichische NGOs und internationale Organisationen.

"Wir haben die Pflicht und die Verantwortung, angesichts der Dürrekatastrophe in Afrika zu helfen. Durch diese weitere Hilfe leisten wir einen wichtigen Beitrag, um Perspektiven vor Ort zu schaffen und die Migrationsströme aus humanitären Krisenregionen Afrikas einzudämmen", sagte Außenminister Sebastian Kurz (ÖVP) laut der Aussendung.

Österreich hat dieses Jahr aus dem Auslandskatastrophenfonds (AKF) bereits drei Millionen Euro für den EU-Treuhandfonds für Afrika sowie Gelder für einzelne Länder des Kontinents bereitgestellt. Die Austrian Development Agency (ADA) gibt dieses Jahr insgesamt 21 Millionen Euro für die Region Ostafrika aus. (APA, 23.7.2017)

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