Office-365-Abo für Microsoft nun lukrativer als traditioneller Office-Verkauf

    22. Juli 2017, 11:41
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    Abo-Modell beim Konzern auf dem Vormarsch

    Das Abo-Modell von Office 365 dürfte sich für Microsoft auszahlen. Der Konzern konnte dadurch erstmals mehr Einnahmen verbuchen als durch den klassischen Programm-Verkauf. Wie bereits berichtet ist das Cloud-Geschäft generell ein zentraler Wachstumstreiber beim IT-Unternehmen aus Redmond – der Umsatz des Bereichs wuchs um elf Prozent auf 7,43 Milliarden Dollar.

    Office 365 mit geschätzten 100 Millionen Nutzern

    Vor sechs Jahren wurde Office 365 vorgestellt. Mehr als 100 Millionen Nutzer soll der Service mittlerweile aufweisen, genaue Zahlen wurden von Microsoft aber bisher nicht genannt. In den kürzlich veröffentlichten Quartalszahlen gab der Konzern jedoch an, dass der Umsatz für Office 365 für Unternehmen um 43 Prozent angewachsen ist und bei den Endkunden um 13 Prozent.

    Microsoft will weiterhin auf das Abo-Modell setzen

    Das Geschäft mit dem traditionellen Verkauf ist allerdings nach wie vor eine äußerst lukrative Einnahmequelle. Allerdings will Microsoft weiterhin mit dem Abo-Modell wachsen. Vor kurzem wurde etwa Microsoft 365 E3 und E5 vorgestellt – dabei kann Office 365 Enterprise mit Windows 10 Enterprise kombiniert werden. (red, 22.07.2017)

    • Microsoft erzielt mit dem Abo-Modell Office 365 mittlerweile mehr Gewinn als mit traditionellen Verkäufen von Office.
      foto: reuters/blake

      Microsoft erzielt mit dem Abo-Modell Office 365 mittlerweile mehr Gewinn als mit traditionellen Verkäufen von Office.

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