LASK mit Respekt, aber ohne Angst vor Admira

21. Juli 2017, 16:59
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Erstes Bundesliga-Match nach 2.250 Tagen für die Linzer – Trainer Glasner legte Hauptaugenmerk auf Defensive: "Aber unsere Spielanlage wird sich nicht ändern"

Pasching/Maria Enzersdorf – Nach 2.250 Tagen bestreitet der LASK am Samstag (18.30 Uhr) wieder ein Bundesliga-Match. Der Aufsteiger empfängt in Pasching die Admira, die nach Platz sechs in der abgelaufenen Saison erneut nichts mit dem Abstieg zu tun haben will. Letzteres haben sich auch die Linzer zum Ziel gesetzt. "Wir haben Respekt, aber keine Angst", betonte Trainer Oliver Glasner vor dem Auftaktduell mit der Admira.

Um nach der souveränen Erste-Liga-Saison nun auch in der Bundesliga zu bestehen, hat Glasner "das Hauptaugenmerk auf die Defensive gelegt. Wir haben in der Vorbereitung sehr, sehr viel mit Dreierkette gespielt, dieses System ist aber nicht in Stein gemeißelt. Wir wollen dadurch flexibler sein. Wir trainieren keine Systeme, sondern Verhaltensweisen, wie sich die Spieler in Spielsituationen verhalten sollen", erklärte der 42-Jährige, der nach 82 Spielen als LASK-Trainer bei einem starken Schnitt von 2,11 Punkten hält.

Gute Rüstung

Für das Auftaktspiel sieht Glasner seine Mannschaft "sehr gut gerüstet", wobei sie "an die Leistungsgrenze gehen muss, um als Sieger vom Platz gehen zu können". Die Admira war die viertbeste Frühjahrsmannschaft und hat die zweitwenigsten Tore nach Red Bull Salzburg gekriegt. Sie haben durch den Trainerwechsel sehr, sehr große Kompaktheit erlangt", lobte der LASK-Trainer die Arbeit von Damir Buric bei den Niederösterreichern, die für ihr blitzschnelles Umschaltspiel bekannt sind.

"Wir kennen es, dass eine Mannschaft auf Konter spielt, aber die Qualität ist jetzt in der Bundesliga höher, wenn das eine Mannschaft macht. Wir werden versuchen weiter offensiv und schnell nach vorne zu spielen, den Gegner früh unter Druck zu setzen und Bälle schnell zurückzuerobern. Von dem her wird sich unsere Spielanlage nicht ändern. Mit der sind wir erfolgreich gewesen, in die haben wir großes Vertrauen", stellte Glasner klar.

Bei der Admira sorgte der Abgang von Torjäger Christoph Monschein zur Wiener Austria in der Sommerpause für Wirbel, doch mittlerweile ist in der Südstadt wieder Ruhe eingekehrt. "Nach einer intensiven und guten Vorbereitung brennen wir alle schon darauf, endlich in der Meisterschaft loszulegen. Der LASK ist ein unangenehmer Gegner. Wir wollen dem Aufsteiger aber gleich zeigen, dass wir die drei Punkte einfahren wollen, um gut in die Saison zu starten", sagte Thomas Ebner voller Vorfreude auf das Gastspiel in Pasching. Auch Markus Wostry erwartet "einen positiven Saisonauftakt gegen den LASK". (APA, 21.7.2017)

Technische Daten und mögliche Aufstellungen:

LASK – FC Flyeralarm Admira (Pasching, TGW-Arena, 18.30 Uhr, SR Lechner)

LASK: Pervan – Ranftl, Ramsebner, Trauner, Luckeneder, Ullmann – Erdogan, Holland, Michorl – Gartler, Bruno

Ersatz: Schlager – Pogatetz, Wiesinger, Grgic, Goiginger, Rep, Alan

Es fehlt: Otavio (Trainingsrückstand nach Knieprellung)

Admira: Leitner – Zwierschitz, Wostry, Strauss, Ebner – Lackner, Toth – Sax, Knasmüllner, Spiridonovic – Grozurek

Ersatz: Kuttin – Posch, Maranda, Kalajdzic, Jakolis, Starkl, Schmidt

Fraglich: Holzmann (Adduktoren-Verhärtung)

Es fehlen: Cabrera, Fischerauer (beide im Aufbautraining nach langwierigen Verletzungen)

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