"Quo Vadis" sucht Fans von Kurz, Kern, Strache und Co für TV-Reportage

    21. Juli 2017, 15:26
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    80 Euro pro Drehtag Aufwandsentschädigung

    Wien (APA) – Eine Art Casting per E-Mail erlaubt nun einen ersten Blick auf Formate der Rechercheplattform Quo Vadis Veritas. Das Online-Panelservice Meinungsraum sucht Personen, "die sich gerne filmen lassen möchten und somit an einer Reportage mitwirken möchten". Die Suche erfolge mit QVV als Partner, heißt es in dem der APA vorliegenden Schreiben. Bei Quo Vadis Veritas bestätigt man das.

    Weitere Informationen zu dem Projekt wurden auf APA-Anfrage aber vorerst nicht bekannt gegeben. In dem Mail heißt es, dass die Reportage "online veröffentlicht" werde. "Ein Team filmt an ein bis vier Tagen bei Ihnen zuhause oder in Ihrer Umgebung und führt mit Ihnen Interviews durch", werden die potenziellen Protagonisten informiert. "Ein Dreh dauert max. 4 Stunden pro Tag", als Aufwandsentschädigung werden 80 Euro pro Drehtag in Aussicht gestellt.

    Gesucht werden Personen, die sich als "kommunikativen Typ" betrachten. Als Bewerbung ist ein kurzer Fragebogen auszufüllen: Darin werden Geschlecht, Ausbildung und Gehaltsklasse erkundet und die Präferenzen für die Spitzenkandidaten bei der Nationalratswahl abgefragt.

    Dass ein Reportageformat im Portfolio der QVV geplant ist, war bereits bekannt, in Medienberichten war auch von der Möglichkeit eines Sendeplatzes bei Servus TV (ebenfalls im Reich von Dietrich Mateschitz beheimatet) die Rede. Mit Martin Thür, bisher ATV, soll zudem ein bekanntes Fernseh-Gesicht an Bord geholt werden – eine Bestätigung steht noch aus, Alexander Millecker ist bereits dabei, er war früher ATV-Chefentwickler und zeichnet bei QVV für Formatentwicklung und TV-Gestaltung verantwortlich. (APA, red, 21.7.2017)

    • Sebastian Kurz, Wolfgang Brandstetter, Christian Kern und Heinz-Christian Strache im Nationalrat im Mai 2017.
      foto: reuters/leonhard foeger

      Sebastian Kurz, Wolfgang Brandstetter, Christian Kern und Heinz-Christian Strache im Nationalrat im Mai 2017.

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