Falscher Mann als Mörder: "Österreich" will Irrtum klarstellen

21. Juli 2017, 15:00
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Tatsächlich rechtskräftig vom Vorwurf der Vergewaltigung freigesprochen

Wien – Die Parallellektüre von "Österreich" und "Heute" konnte diese Woche irritieren: Ein und derselbe Mann war in "Österreich" ein Mörder (der auf dem Wiener Brunnenmarkt eine Frau mit einer Eisenstange erschlagen hat) und in "Heute" ein Asylwerber aus Mali, der vom Verdacht freigesprochen wurde, eine Frau mit K.O.-Tropfen betäubt und vergewaltigt zu haben.

Beide Zeitungen zeigten den Mann in reduzierter Kenntlichkeit mit einem schmalen schwarzen Balken vor den Augen. Und welche im richtigen Zusammenhang? "Österreich"-Coherausgeber Werner Schima kündigt auf STANDARD-Anfrage an, seine Zeitung werde ihren Irrtum klarstellen.

Die Zeitung "Österreich" trat im Frühjahr dem Österreichischen Presserat bei. Schima ist nun Ersatzmitglied im Senat 3 des Presserats. (red, 21.7.2017).

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