"Islamisten profitieren": Syrische Rebellen kritisieren Ende von US-Hilfsprogramm

    Video21. Juli 2017, 07:20
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    Bisherige Empfänger von Ausbildungs- und Waffenhilfen fürchten, dass nun Al-Kaida profitieren könnte

    Damaskus – Das Ende eines CIA-Programms zur Ausbildung und Bewaffnung syrischer Rebellengruppen spielt nach Einschätzung der bisherigen Empfänger extremistischen Gruppen in die Hände. Islamisten mit Verbindung zu Al-Kaida profitierten davon, wenn der US-Geheimdienst seine Unterstützung für moderatere Gruppen einstelle, sagten Rebellenvertreter am Donnerstag.

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    Die ZIB2 zur Strategiewechsel der USA in Syrien.

    Auch Präsident Bashar al-Assad komme die Entwicklung zugute. Dem nach eigener Definition gemäßigten Widerstand gegen Assads Herrschaft drohe dagegen der Zusammenbruch. Die bisher von der CIA unterstützten Kämpfer wurden nach eigenen Angaben von Berichten über ein Ende der Hilfen überrascht: Ihnen sei eine solche Entscheidung noch nicht offiziell mitgeteilt worden, hieß es.

    Umstrittenes Programm

    US-Regierungsvertreter hatten zuvor gegenüber Reuters einen Bericht der "Washington Post" bestätigt, nach dem die CIA-Hilfen gestoppt werden. Das Programm war 2013 unter dem damaligen US-Präsidenten Barack Obama ins Leben gerufen worden und sollte die syrische Opposition in ihrem Kampf gegen den syrischen Präsidenten unterstützen. Allerdings waren die Zahlen der gemäßigten Rebellen, die für die Hilfen infragen kamen, nicht sehr groß. Immer wieder gab es zudem die Sorge US-Waffen würden in die Hände von Rebellengruppen kommen, die keineswegs gemäßigt sein.

    Bashar al-Assad hält sich auch dank militärischer Hilfen Russlands, des Iran und der schiitischen Hisbollah an der Macht. Ein Rebellenvertreter sagte, es hänge nun viel davon ab, ob die im Syrien-Konflikt mit den US-verbündeten Länder Jordanien, Saudi-Arabien, Katar und die Türkei weiter den Aufständischen unterstützten. (Reuters, 21.7.2017)

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