WKO-Reform: Kammer dementiert Auslagerung der Außenwirtschaft

20. Juli 2017, 16:42
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Vizegeneralsekretär Höllinger: Wandert nicht ins Außenministerium

Wien – In der Wirtschaftskammer Österreich dementiert man eine Auslagerung der hauseigenen Außenwirtschaftsorganisation in das Außenministerium. "Entsprechende medial publizierte Vermutungen sind Spekulationen oder Wunschdenken – die Außenwirtschaftsorganisation bleibt in der WKO", betonte der stellvertretende WKO-Generalsekretär Herwig Höllinger am Donnerstag. Über entsprechende Pläne hatte die "Wiener Zeitung" vom Donnerstag berichtet.

Im Zuge der Kammerreform "werden derzeit aber alle Effizienz- und Sparpotenziale geprüft, um das angepeilte Einsparungsziel ab 2019 zu erreichen". Davon seien alle Bereiche der Wirtschaftskammer betroffen, auch die Außenwirtschaft. "Ganz im Gegenteil zu kolportierten Ausgliederungsplänen arbeiten wir derzeit parallel an neuen Services für unsere Mitglieder", so Höllinger. Der Bereich Außenwirtschaft soll "zu einer Art Innovationsagentur werden, die Österreichs Betrieben Zugang zu den neuesten Innovationen und Trends ermöglicht und erleichtert".

Dazu würden weltweit Kooperationsabkommen mit führenden Forschungseinrichtungen, etwa der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich und der weltweit führenden US-Eliteuniversität Massachusetts Institute of Technology, abgeschlossen. (red, APA, 20.7.2017)

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