Salzburgs erste echte Prüfung heißt Rijeka

20. Juli 2017, 13:58
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Trainer Rose für dritte CL-Quali-Runde zuversichtlich: "Man wächst mit der Aufgabe" – Abschlussschwäche einziges Manko gegen Maltas Meister

Wals-Siezenheim – Red Bull Salzburg hat die erste Quali-Hürde in der Champions-League-Qualifikation souverän genommen. Nach dem 3:0-Auswärtssieg dominierte der Meister am Mittwochabend auch das Heimspiel gegen den Hibernians FC nach Belieben und siegte erneut 3:0. Einziges Manko war die Chancenverwertung, die in der dritten Runde gegen HNK Rijeka deutlich besser werden muss.

"Wir wissen, dass nun ein anderes Brett kommt", sagte Trainer Marco Rose vor dem Heimspiel am kommenden Mittwoch (18.45 Uhr) gegen den kroatischen Meister. "Rijeka ist eine Mannschaft mit Qualität, aber es war klar, dass es nicht einfacher wird in der nächsten Runde. Aber man wächst mit der Aufgabe, doch erst mal kommt Wolfsberg." Am Samstag (18.30 Uhr) steht der Bundesliga-Auftakt beim WAC an.

Mehr Tore erwünscht

Mit der Vorstellung gegen Maltas Meister war Rose zufrieden. "Wir können mit der Leistung in den zwei Spielen gut leben, nur hätten wir den Zuschauern heute gerne mehr Tore geboten", so der 40-Jährige, der auch im dritten Pflichtspiel als Salzburg-Trainer ohne Gegentor blieb. "Ich finde, dass wir stabil waren und gute Ballgewinne hatten." Einzig die Abschlussschwäche habe ihn gestört.

"Zickler wird morgen zur Rede gestellt. Es geht nicht, dass man so einen guten Trainer im Team hat und so viele Chancen vergibt", lautete der ironische Kommentar von Rose unmittelbar nach dem Match in Richtung seines Co-Trainers Alexander Zickler.

Vollauf zufrieden war Rose dagegen mit der Rotation. "Ich habe bisher in meiner Karriere nicht so viel rotiert, das ist sicher ein neues Feld für mich. Ich bin froh, dass das Thema Rotation gutgegangen ist und dass ich mich auf viele Spieler verlassen kann."

Lichtblick Leitgeb

Für Christoph Leitgeb war das Match ein besonderes, nicht weil er Tormann Alexander Walke als Kapitän vertrat, sondern weil der zuletzt arg verletzungsgeplagte Mittelfeldspieler erstmals seit knapp zwei Jahren wieder ein Spiel über die volle Distanz bestritt. "Die Leistung war okay für das erste Spiel über 90 Minuten, aber könnte natürlich besser sein", sagte der 32-Jährige.

"Körperlich brauche ich noch, ich bin bei 80, 90 Prozent, der Spielrhythmus fehlt mir noch. Jetzt muss ich mich einmal zwei Tage erholen. Ich weiß nicht, ob ich am Samstag schon wieder 90 Minuten schaffen werde", meinte Leitgeb, der vom Trainer Extralob bekam. "Mit diesem Körper würde ich 280 Minuten spielen", stellte Rose zunächst fest, um dann wieder ernst zu werden. "Ich freue mich für ihn, er ist ein guter Junge. Wir haben ihn heute zu seinem Glück gezwungen. Er wäre gerne vielleicht schon ein paar Minuten früher raus, aber er hat 90 Minuten durchgehalten."

Lazaro von Hertha beobachtet

Für Rechtsverteidiger Valentino Lazaro, der von Hertha-Manager Michael Preetz beobachtet wurde, war der Arbeitstag dagegen nach einer starken Vorstellung mit der Auswechslung in der 68. Minute vorbei. "Ich bin stolz darauf, wie wir uns bisher präsentiert haben. Das Spiel war ein großer Schritt in die richtige Richtung. Wir wollen diesen Wettbewerb zu unserem Wettbewerb machen", meinte der ÖFB-Teamspieler.

Im Vorjahr war Salzburg im Playoff hauchdünn am kroatischen Meister gescheitert, der damals jedoch Dinamo Zagreb hieß. (APA, red, 20.7.2017)

  • Salzburg ist gerüstet für den kroatischen Meister.
    foto: apa/krug

    Salzburg ist gerüstet für den kroatischen Meister.

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