Fünf Ferienunterkünfte für Surfer weltweit

19. Juli 2017, 11:38
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Mit dem Brett unter dem Arm aus der Tür: Fünf Ferienunterkünfte für Surfer weltweit

Wellenreiten rund um den Globus: Surfer sind immer auf der Suche nach der perfekten Welle und neuen sportlichen Herausforderungen. Leider wohnt aber nicht jeder in der Nähe eines Strandes. Hier ein paar Unterkünfte, die direkt an einem Surfspot liegen:

Bondi Beach, Sydney, Australien

Der bekannteste Strand Down Under liegt im Stadtteil Bondi in der Metropole Sydney. Dort gehören Surfer neben Joggern zum täglichen Stadtbild. Für Surfanfänger bietet Bondi Beach die besten Voraussetzungen – denn besonders im nördlichen Teil sind die Wellen oftmals nicht so hoch. Viele Surfschulen üben dort mit ihren Schülern, aber auch erfahrenere Wellenreiter zeigen ihr Können. Es kann aber auch vorkommen, dass die starken Südwinde Wellen verursachen, die auch für gestandene Surfprofis eine Herausforderung darstellen. Surfbegeisterte Urlauber genießen in dieser modernen Ferienwohnung in Bondi den Meerblick vom Wohnzimmer und der Terrasse. Von dort können sie nach der perfekten Welle Ausschau halten. Bis zu vier Personen haben in den zwei Schlafzimmern Platz.

foto: tripping.com partner network

Florianópolis, Brasilien

Im Bundesstaat Santa Catarina und besonders auf deren Insel Florianópolis befinden sich die bekanntesten Surfspots Brasiliens. An 42 traumhaften Stränden locken perfekte Wellen nationale und internationale Wellenreiter an – nicht umsonst wird Florianópolis "Surfhauptstadt Brasiliens" genannt. Ob Anfänger oder Surfprofi – hier findet jeder die perfekte Welle. Mit etwas Glück können Urlauber bekannte Profisurfer wie Kelly Slater oder Jeremy Flores erspähen. Santa Catarina war lange der Austragungsort der internationalen Surfmeisterschaften der World Champion Tour (WCT). Jedes Jahr finden dort verschiedenste Surfweltmeisterschaften statt. Die besten Bedingungen zum Wellenreiten herrschen von Anfang März bis Ende Mai und von Ende September bis Anfang November. Die niedrigsten Wassertemperaturen werden mit 15 Grad im Juli und August gemessen, in dieser Zeit sollte ein Wetsuit getragen werden. Um schon in der Ferienunterkunft in die richtige Surfstimmung zu kommen, bietet sich das Zwei-Zimmer-Apartment im Stadtteil Campeche an – dort hängen sogar Surfbretter an der Wand. Allerdings ist nur der südliche Strandabschnitt von Campeche bei kleinen Wellen für Anfänger geeignet. In der Unterkunft haben bis zu fünf Personen Platz.

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Soorts-Hossegor, Frankreich

Als Surfmekka in Europa kann der 21 Kilometer nördlich von Biarritz gelegene Ort Soorts-Hossegor in Frankreich bezeichnet werden. Surfer schätzen die fantastischen Beachbreaks, bei denen sich die Wellen an einer Sandbank brechen. Generell sind diese Art der Wellen im Gegensatz zu den Reef Breaks, bei denen sich die Wellen auf einem Riff brechen, weniger gefährlich und eigenen sich eher für Surfanfänger. Allerdings sind Beach Breaks aufgrund der Verlagerung der Sandbänke und der Brechungsbedingungen durch Strömungen teilweise unberechenbar. Trotzdem strömen die Surfer nach Soorts-Hossegor, denn dieser Bereich der europäischen Atlantikküste weist die wärmsten Temperaturen auf und ermöglicht so bis zu vier Monate lang optimale Surfbedingungen. Obwohl sich der kleine Ort immer mehr zum Surfspot rund um das Jahr ausweitet, locken die besten Winde und das warme Wetter besonders viele Wellenreiter im Sommer und Herbst an. Das ist mit der Grund, warum dort jeden September die internationale Surfmeisterschaft "Quicksilver Pro France" ausgetragen wird. Wer diesen europäischen Surfspot zusammen mit Freunden testen möchte, der wird sich über die außergewöhnliche Lage dieser Villa am Meer freuen. In sechs Schlafzimmern können bis zu zwölf Personen übernachten.

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Fuerteventura, Spanien

Besonders im Winterhalbjahr zieht es viele Surfer aus ganz Europa auf die Kanareninsel Fuerteventura. Das ganzjährig milde Klima, angenehme Wassertemperaturen, gute Windbedingungen und die sanften Beachbreaks eignen sich perfekt, um vor Ort Surfen zu lernen. Weniger starke Wellen finden Surfanfänger von Juli bis November. Gerade im Winterhalbjahr ist die Wellensicherheit sehr hoch, so dass dieser Zeitraum bei fortgeschrittenen Surfern sehr beliebt ist. Eine sportliche Herausforderung sind die Reefbreaks im Norden der Insel, auf die sich erfahrene Surfer freuen. Ein Tipp dafür: Am besten Surfschuhe mitnehmen, denn viele Wellen brechen dort über scharfen Lavafelsen. Viele Surfschulen nutzen den Strand am Fischerdorf El Cotillo an der Westküste der Insel aufgrund der weitläufigen Beachbreaks, um ihren Schülern das Wellenreiten beizubringen. Bis zu fünf Surfer können in den drei Schlafzimmer dieser Duplex-Ferienwohnung übernachten und den Blick vom Balkon auf das Meer genießen.

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Ehukai Beach Park, Hawaii, USA

Einer der weltweit bekannten Surfspots liegt im Norden Oahus, einer der acht Hauptinseln des Hawaii-Archipels. Während der Surfsaison, die hier von Oktober bis April geht, versammeln sich am Ehukai Beach Park täglich viele Schaulustige, um den internationalen Surfern beim Wellenreiten zuzusehen. Der Begriff "Ehukai" bedeutet im Hawaiianischen "Gischt". Für Anfänger ist der Surfspot allerdings nicht zu empfehlen, da die Wellen in den Wintermonaten über neun Meter hoch werden können – sie gelten als die gefährlichsten von Hawaii. Schwimmen sollten Urlauber daher auch nur von Mai bis September, wenn das Meer etwas ruhiger ist. Am Ehukai Beach Park finden auch Surf-Wettbewerbe statt, wie zum Beispiel der "Volcom Pipe Pro" Anfang 2013. Wer sein Surftalent dort unter Beweis stellen oder bekannte Surfer wie Tom Curren beobachten möchte, der hat von der Veranda dieses Ferienhauses einen Panoramablick auf den Strand. In den drei Schlafzimmern können bis zu acht Personen übernachten.

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Quelle: Tripping.com

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