Salzburg gegen Hibs: Ein Rückspiel zum Feintuning

19. Juli 2017, 09:16
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Heimspiel der zweiten Qualirunde nach 3:0 auf Malta eigentlich Formsache – Bei Aufstieg wartet Rijeka

Salzburg – Die Ausgangslage für Meister Red Bull Salzburg ist vor dem Rückspiel der 2. Qualirunde zur Champions League höchst komfortabel. Nach dem 3:0 bei den Hibernians wird die Partie am Mittwoch (20.30 Uhr, live ORF 1, Liveticker derStandard.at) in Wals-Siezenheim zur Formsache. Coach Marco Rose hegt dennoch keine Zweifel an der Motivation seiner Kicker und will "Dinge weiterentwickeln".

"Die Jungs sind Profis und möchten keine bösen Überraschungen erleben. Wir wollen das von der ersten Minute an so angehen, dass allen im Stadion klar aufgezeigt wird, dass wir in die nächste Runde wollen", stellte Rose am Dienstag klar – und fügte an: "Sollte einer das Gefühl haben, noch den einen oder anderen Denkanstoß zu brauchen, kann er den gerne von mir heute oder morgen haben."

Plan

Derzeit deutet auf derartige Gelüste aber wenig hin, die Partien auf Malta und im Cup gegen Regionalligist Deutschlandsberg (7:0) verliefen plangemäß. "Die ersten zwei Pflichtspiele sind absolut positiv verlaufen", meinte Außenverteidiger Andreas Ulmer. "Ich glaube nicht, dass wir es lockerer angehen können. Wir müssen von Anfang an konzentriert sein. Bei mir kommen solche Gedanken gar nicht auf, ich will das Spiel gewinnen."

Rose möchte im dritten Pflichtspiel weiter an der Spielweise feilen. "Das Hinspiel auf Malta war in vielerlei Hinsicht der Maßstab dafür, wie wir uns morgen präsentieren wollen", sagte der Deutsche. "Wir sind dort sehr konzentriert an die Sache herangegangen. Wir haben versucht, den Gegner zu kontrollieren und haben eine ordentliche Leistung auf den Platz gebracht."

Lainer und Berisha fehlen, Rijeka wartet

Der 40-Jährige will mit seiner Mannschaft am Mittwoch "Dinge weiterentwickeln und auch besser machen. Wir sind in vielen Bereichen auf einem guten Weg, aber wir können überall draufpacken. Der Impuls zum Gegenpressing ist da, das ist gut, aber es geht sicher noch intensiver."

Einblicke in eventuelle Umstellungen gab Rose nicht. Außenverteidiger Stefan Lainer ist zwar wieder im Training, aber noch nicht matchfit. Ebenfalls fehlen wird Valon Berisha, der im Hinspiel eine harte Rote Karte ausfasste.

In der dritten Qualifikations-Runde würden die Salzburger auf HNK Rijeka treffen. Kroatiens Meister setzte sich am Dienstagabend im Zweitrunden-Duell mit den New Saints aus Wales klar durch. Nach einem 2:0 im Hinspiel siegte Rijeka am Dienstagabend auswärts mit 5:1. Der Ex-Austrianer Alexander Gorgon erzielte das Tor zum 3:0 (61.). Gorgon bereitete auch das 4:0 durch Stefan Ristovski (64.) vor, ehe er in der 68. Minute ausgetauscht wurde. Betreut wird Rijeka vom ehemaligen GAK-Legionär Matjaz Kek.

Das Hinspiel würde am kommenden Mittwoch in Salzburg steigen, die erste Nagelprobe steht aber schon am Samstag mit dem Bundesligaauftakt in Wolfsberg an. Rose: "Wir wissen, dass die nächsten Wochen sehr, sehr intensiv werden. Alles, was jetzt kommt, ist sehr, sehr wichtig für uns." (APA, 19.7.2017)

Champions-League-Qualifikation, 2. Runde, Rückspiel, Mittwoch

Red Bull Salzburg – Hibernians FC
Red-Bull-Arena, 20.30 Uhr, live ORF 1, SR Sergej Lapotschkin (RUS)

Salzburg: Walke – Lazaro, Miranda, Caleta-Car, Ulmer – Yabo, Samassekou, Leitgeb – Hwang, Minamino, Dabbur

Ersatz: Stankovic – Pongracic, Farkas, Haidara, Rzatkowski, Wolf, Gulbrandsen

Es fehlen: V. Berisha (gesperrt), Tetteh (Knie), Schlager, Lainer (Sprunggelenk), Atanga (Mittelfuß)

Hibernians: Hogg – Marcelo Dias, Rodolfo Soares, Rui, Kreuzriegler, Failla – Jackson Lima, Agius, Bezzina, Kristensen – Jorginho

Ersatz: Briffa – Vella, Zammit, Degabriele, Sahanek, Xuereb, Mbong

Hinspiel 3:0, der Aufsteiger spielt in der 3. Runde der Qualifikation gegen den Sieger aus HNK Rijeka – New Saints (Spieltermine 26. Juli bzw. 1./2. August), der Verlierer scheidet aus dem Europacup aus.

  • Rose: "Alles, was jetzt kommt, ist sehr, sehr wichtig für uns."
    foto: apa/scheriau

    Rose: "Alles, was jetzt kommt, ist sehr, sehr wichtig für uns."

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