Die zehn besten Unsympathler von "Game of Thrones"

    Ansichtssache15. Juli 2017, 12:00
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    In der Nacht auf Montag geht die derzeit erfolgreichste Serie auf mobilen Diensten von Sky in die siebente Runde. DER STANDARD kürt die abscheulichsten Typen.

    Am Sonntag geht die derzeit erfolgreichste Serie der Welt in den USA in die siebente Runde. Hierzulande sind die neuen Folgen von "Game of Thrones" in der Nacht auf Montag auf mobilen Diensten von Sky abrufbar. DER STANDARD kürt – mit Augenzwinkern – die abscheulichsten Typen der Serie. Derer gibt es viele.

    foto: ap

    Sieg auf allen Linien für Mister GRRM, der Mann, der das Spiel von Eis und Feuer erdacht hat und in dessen Kopf man lieber nicht wohnen möchte: George R. R. Martin, geboren 1948 in New Jersey, 168 cm groß, 82 Kilo und 50 Millionen Dollar schwer. Steht offenbar auf Gewalteskalation und hat Spaß daran, seine Fans zu quälen. Weil der Autor keinen Nachschub liefert, werden in der siebenten Staffel nur noch Szenen erzählt, an deren Textversionen Martin selbst noch bastelt.

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    foto: hbo

    Der Bastard von Roose Bolton, Ramsay Bolton, ist, man muss es leider so sagen, eine richtige Sau. Mord, Folter, Vergewaltigung – es gibt keine Schandtat, die der Kerl nicht auf seiner Liste hat, stets begleitet von einem Redeschwall an "Ich bin so böse"- und "Ich werde dich"-Drohungen.

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    foto: sky

    Macht verdirbt den Charakter. Ohne Krone war Joffrey Baratheon ein süßes (na ja) Kind, danach konnte es nicht blutig genug zugehen. Immerhin: Er kann sich auf die Gene herausreden. Bei der Mutter konnte aus dem Sohn nichts Gescheites werden (siehe Rang vier).

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    foto: hbo

    Leichen pflastern den Weg der hinterhältigen Rotweindrossel Cersei Lannister. Bester Beweis, dass Alkohol keine Lösung ist und Kurzhaarschnitt nicht immer jedem passt.

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    foto: sky

    "Kleinfinger" Petyr Baelish ist ein schlimmer Finger, der ohne zu zögern seine Großmutter den Drachen vorwerfen würde, wenn er sich davon einen Vorteil verspricht.

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    foto: hbo

    Lord Eddard Starks unehelicher Sohn Jon Snow kämpft für Gerechtigkeit, hält Versprechen, glaubt an die Liebe und an die Wirkung seines Dackelblicks. Zu gut, deshalb böse.

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    montage: lukas friesenbichler

    Männlich, zwischen 17 und 25 Jahren, Fantasyfreak? Die Wirklichkeit sieht vermutlich anders aus. Bis zu 350.000 illegale Zuschauer sollen angeblich einzelne Folgen zählen. Dazu ein Hinweis von Tyrion Lannister: "Vergiss nie, was du bist, der Rest der Welt tut es auch nicht."

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    foto: hbo

    Viserys Targaryen war nicht nett zu seiner Schwester Daenerys und überlebte deshalb nicht einmal die erste Staffel. Der wilde Khal Drogo verpasste dem Unsympathler einen siedend heißen Goldhelm und verhinderte so Schlimmeres. Nicht immer ist blond gleich schön.

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    montage: lukas friesenbichler

    Der Spoiler ist Spaßverderber und Versuchung schlechthin und gilt deshalb vielen als der Leibhaftige, gleichermaßen gefürchtet und verhasst. Hinterfotziger ist nur der Spoileralarm: Jemandem das Weiterlesen zu verbieten, weckt den natürlichen Impuls, genau das zu tun.

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    foto: sky

    Achtung Spoiler! Im Rätselraten um den schurkischsten Schurken der neuen Staffel liegt Euron Greyjoy voran. Er führt ein Schiff mit Männern, denen er die Zunge herausgeschnitten hat. Noch Fragen? (prie, 15.7.2017)

    Mehr zum Start der siebenten Staffel:
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