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ImPulsTanz startet humorvoll in die erste Woche

17. Juli 2017, 00:00

ImPulsTanz wurde mit lustvollen Küssen von Jan Fabre eröffnet. Nicht weniger aufregenden geht es in dieser Woche weiter: mit Belgien als Fabres Zielscheibe, seltsamen Lieder von Claire Vivianne Sobottke, Gefühlsexzessen von Marlene Monteiro Freitas zu Prince und Bowie und ersten Vorstellungen im mumok.

Den Wochenstart und somit auch die erste Performance in der mumok-Reihe Private? What Private?! bestreitet Lisa Hinterreithner gemeinsam mit Rotraud Kern. Die beiden reagieren mit Do-Undo auf die aktuelle Personale von Martin Beck und setzen mit Witz, Gefühl und Empathie das Museum in Bewegung.
17. Juli, 19:00 Uhr + 20. Juli, 21:00 Uhr, mumok

Jan Fabre bringt die Uraufführung seines sehnsüchtig erwarteten Stücks Belgian Rules / Belgium Rules auf die Bühne des Volkstheater. Die Hommage an sein Heimatland ist ein farbenfrohes Fest und eine kritische Auseinandersetzung zugleich, die Belgiens Glanz- und Schattenseiten mit großer Ironie verdeutlicht.
18./20. Juli, 20:00 Uhr + 21. Juli, 20:30 Uhr, Volkstheater

Die Wochenmitte ist der elektronischen Musik verschrieben. Im Odeon stehen sich in Doris Uhlichs Seismic Night ihre Rüttelmaschine und Michael Turinskys Rollstuhl zu Technomusik gegenüber.
19. Juli, 19:00 Uhr + 21. Juli, 21:30 Uhr, Odeon

Im Anschluss daran tanzt Salva Sanchis im Akademietheater in Radical Light mit seinen vier Tänzer_innen zu avancierter Clubmusik. Der spanische Künstler choreografierte mit Anne Teresa De Keersmaeker A Love Supreme, das ebenfalls beim Festival gastiert – am 28. und 30. Juli im Volkstheater.
19. Juli, 21:30 Uhr, Akademietheater

Den Tag beschließen Roland Rauschmeier und Alex Bailey mit Consumption As A Cause Of Coming Into Being im Schauspielhaus, wobei Tragödie und Komödie eine verhängnisvolle Affäre eingehen.
19. Juli, 23:00 Uhr, Schauspielhaus

Die [8:tension]-Künstlerin Claire Vivianne Sobottke erzeugt mit ihren revuehaften strange songs "zeitgemäß uneindeutige Körperbilder – Nymphe, Amazone, Aufreißer, Punk oder Girlie, ergänzt durch Operndiva, Songwriterin oder Rapperin" – so Kritikerin Elena Phillip in ihrer Hymne auf diese seltsamen Lieder. Auch eine launige Q&A Session mit dem Publikum ist dabei, die jedoch – Obacht! – durchaus derb werden kann.
20. Juli, 21:00 Uhr + 22. Juli, 19:30 Uhr, Kasino am Schwarzenbergplatz

Biologisch ist es eine Unmöglichkeit, aber künstlerisch – für Akemi Takeya jedenfalls – kein Problem: das Einswerden von Frucht- und Menschenfleisch. Diese Vereinigung hat 72 Teile, Nummern und Namen. Jetzt kann das gesamte bisher erforschte Universum des Lemonismus in dessen Kreuzung mit unter anderem Minimalismus, Dada- und Japonismus oder Aktionismus erstmals bereist werden.
21. Juli, 19:00 Uhr, Leopold Museum

Einblick in absurde Welten bieten Matthew Barney, Erna Ómarsdóttir und Valdimar Jóhansson gemeinsam mit der Icelandic Dance Company im Film Union of the North im mumok kino. Eine Reality Show im Shopping Center mit fantastischer Bildkraft und skurrilem Humor.
21. Juli, 20:15 Uhr + 23. Juli, 17:00 Uhr, mumok kino

In ihrem Duett Gustavia machen Mathilde Monnier und La Ribot mit der energiesprühenden Körpersprache des Possenspiels ein großes Fass des Zweifels auf: Kann Kunst noch Einfluss auf die Gesellschaft nehmen? Mit unvergleichlich viel Witz und zahllosen Zitaten aus Tanz, Film und Theater setzten sie sich mit dem männlichen Humor auseinander. Aber auch Tränen fließen nicht zu knapp.
22. Juli, 21:00 Uhr, Akademietheater

Wie von unsichtbaren Kräften getrieben, tanzen Marlene Monteiro Freitas und Andreas Merk als Marionetten in einem Zirkus des Unbewussten. Sie tanzen wild, zärtlich und verzweifelt und bieten dabei eine süchtigmachend schräge Optik. Niemand könnte diese Szenen besser musikalisch begleiten als David Bowie und Prince.
23. Juli, 19:00 Uhr + 25. Juli, 21:00 Uhr, Odeon

Auf Rapa Nui, den Osterinsln, gibt es wenige Möglichkeiten, sich als Tänzer zu präsentieren, die vergessenen Kriegs- und Balztänze aus alter Tradition wurden nur zum Zwecke der Touristenbelustigung wiederbelebt. Amanda Piña & Daniel Zimmermann / nadaproductions möchten mit WAR (Ein Kriegstanz) genau diese exotischen Bewegungsformen in einen professionellen Kontext bringen – und ganz nebenbei unser westliches Denken ein Stück entkolonialisieren.
23. Juli, 21:30 Uhr, Volkstheater

ImPulsTanz, so heißt es, ist eine sich über fünf Wochen erstreckende riesige Party. Und dann gibt es sowas wie den Supergau der durchtanzten Lebensfreude: die große ImPulsTanz Party im Kasino am Schwarzenbergplatz. Bereits diesen Freitag, den 21. Juli, ist es soweit. Mit Sixtus Preiss & Band live (Affine Records), MOTSA und HΔNNΔ x D!ZZY.
21. Juli, 22:00 Uhr, Kasino am Schwarzenbergplatz

Programm & Tickets unter www.impulstanz.com

  • Senso Reye Production / Fivos Salahas

    Senso Reye Production / Fivos Salahas

  • Wonge Bergmann

    Wonge Bergmann

  • Peter Empl

    Peter Empl

  • Katja Renner

    Katja Renner

  • Karolina Miernik

    Karolina Miernik

  • Matthew Barney, Erna Omarsdottir & Valdimar Johannsson

    Matthew Barney, Erna Omarsdottir & Valdimar Johannsson

  • Marc Coudrais

    Marc Coudrais

  • Laurent Paillier

    Laurent Paillier

  • nadaproductions

    nadaproductions

  • Karolina Miernik

    Karolina Miernik

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