Umweltschutz: Was tun Sie dafür?

    Umfrage24. Juli 2017, 09:14
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    Die Auswirkungen der Klimaerwärmung sind in vielen Bereichen spürbar – aber es gibt Maßnahmen, um sie aufzuhalten. Was ist Ihr persönlicher Beitrag zum Umweltschutz und gegen globale Erwärmung?

    Klimaerwärmung und das Sterben der Weltmeere – das ist die Folge dessen, wie der Mensch mit der Erde und ihren Ressourcen umgeht. Durch die globale Erwärmung kommt es zur Versauerung der Meere und zur Gletscher- und Meereisschmelze, was zu einem Anstieg des Meeresspiegels führt. Ebenso breitet sich Dürre aus, was enorme Auswirkungen auf den Lebensraum von Mensch und Tier mit sich bringt. Treibhausgas-Emissionen müssen reduziert werden, um den durch Menschen verursachten Anteil der Erwärmung aufzuhalten. Das ist auch das erklärte Ziel des Pariser Klimaabkommens, aus dem sich US-Präsident Donald Trump nun zurückzieht. Dass Trump den Klimawandel nicht ernst nimmt, beweist er auch immer wieder auf Twitter. Als es in New York kalt war und schneite, schrieb er Folgendes:

    Eine Studie um Paul J. Buckley ging der Frage nach, wie es um das Wissen bezüglich des Klimawandels, die Wahrnehmung desselben und seine Auswirkungen auf die Meere steht. Dafür wurden 10.000 Menschen in zehn europäischen Ländern befragt. An zweiter Stelle auf der Liste der großen Herausforderungen weltweit wird der Klimawandel genannt. Für den Großteil der Befragten ist der Klimawandel ein teilweise vom Menschen verursachtes Problem. Auch sehen die meisten Befragten im Meeresklimawandel eine unmittelbare Bedrohung. Hier zeigt sich jedoch, dass vor allem Verschmutzung, Überfischung und Lebensraumzerstörung als Bedrohung wahrgenommen werden, nicht aber die durch den Klimawandel verursachten Küsten- und Meeresprobleme wie beispielsweise die Versauerung der Meere. Ein weiteres Ergebnis ist auch, dass Bewohner von Küsten die maritimen Klimawandelprobleme als ein größeres Problem wahrnehmen als Bewohner im Landesinneren.

    Von global bis individuell

    Um der globalen Erwärmung etwas entgegenzusetzen, bedarf es gemeinsamer internationaler Bestrebungen wie zum Beispiel des Pariser Klimaabkommens. Aber auch auf nationaler und weiter heruntergebrochen auf der individuellen Ebene können Maßnahmen ergriffen werden, um die Umwelt zu schützen, die Kohlendioxid-Emission zu reduzieren und damit die durch den Menschen verursachte Klimaerwärmung aufzuhalten.

    Müll reduzieren und recyceln ist eine Maßnahme von vielen, die jeder umsetzen kann. User "fo_mar" schreibt, wie er die Umwelt schützt und Ressourcen schont:

    Die persönlichen Möglichkeiten für Umweltschutz sieht User "Sie haben diesen Beitrag bereits bewertet." darin:

    "Wir sind zu dem Schluss gekommen, dass es vier Maßnahmen gibt, die den persönlichen Kohlendioxidausstoß entscheidend verringern können: vegetarische Ernährung, der Verzicht auf Flugreisen und Auto und weniger Kinder machen", so der Studienautor Seth Wynes von der schwedischen Universität Lund. Der Verzicht auf ein Auto könne 2,4 Tonnen klimaschädliches Kohlendioxid einsparen, eine Ernährung ohne Fleisch spare 0,8 Tonnen CO2 und der Verzicht auf Flugreisen brächte durchschnittlich 1,6 Tonnen CO2-Einsparungen im Jahr, so die Forscher.

    Wie schützen Sie die Umwelt?

    Welche Maßnahmen ergreifen Sie, um einen positiven Beitrag zum Umweltschutz zu leisten? Wie beurteilen Sie als Binnenlandbewohner die Auswirkungen des Klimawandels auf die Meere? Ein paar Fragen der Studie haben wir für Sie in der Umfrage bereitgestellt! Stimmen Sie ab und posten Sie Ihre Kommentare im Forum! (Judith Handlbauer, 24.7.2017)

    • Dürre als Konsequenz der Klimaerwärmung bedroht den Lebensraum von Mensch und Tier.
      foto: apa/dpa-zentralbild/patrick pleul

      Dürre als Konsequenz der Klimaerwärmung bedroht den Lebensraum von Mensch und Tier.

    • Die Eisschmelze lässt die Meere steigen und trägt so zu einer Veränderung der Lebensräume bei.
      foto: apa/ana_files/orestis panagiotou

      Die Eisschmelze lässt die Meere steigen und trägt so zu einer Veränderung der Lebensräume bei.

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