Zahl der behinderten Beschäftigten beim Bund steigt

14. Juli 2017, 09:07
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In zehn Jahren kletterte der Anteil um fünf Prozent – Bericht von Duzdar im Ministerrat

Wien – Die Zahl der im Bundesdienst beschäftigten Menschen mit Behinderung ist in den letzten zehn Jahren um 5,12 Prozent gestiegen. Zum Stichtag 1. April haben 4.394 Personen mit Behinderung beim Bund gearbeitet – um 214 mehr als 2007. Das geht aus einem Bericht hervor, den Beamten-Staatssekretärin Muna Duzdar (SPÖ) am Freitag dem Ministerrat vorlegt.

Bei Menschen mit einem Grad der Behinderung von zumindest 70 Prozent ist die Beschäftigung in den letzten zehn Jahren allerdings um 5,85 Prozent auf 1.352 Personen gesunken. "Hier gilt es natürlich anzusetzen und dieser Tendenz entschieden entgegenzutreten", betonte Duzdar gegenüber der APA.

Weitere Forcierung geplant

Der Grund dafür sei in erster Linie in den Pensionierungen zu finden. Gleichzeitig verwies sie darauf, dass gegenüber dem Vorjahr bei dieser Personengruppe aber schon wieder ein Anstieg der Beschäftigung um 1,2 Prozent verzeichnet worden sei.

Insgesamt versicherte die Staatssekretärin jedoch, dass der Bund die Beschäftigung von Menschen mit Behinderung weiter forcieren werde. "Inklusion muss mehr als ein Lippenbekenntnis sein und das leben wir im Öffentlichen Dienst vor", betonte Duzdar. Der Bund komme weiterhin seiner Einstellungsverpflichtung nach und erfüllt diese bereits seit dem Kalenderjahr 2007. "Für das Kalenderjahr 2016 wurde eine Prämie in der Höhe von 37.148 Euro gewährt, da in Ausbildung stehende begünstigte Behinderte beschäftigt wurden", so Duzdar. (APA, 14.7.2017)

  • Die Zahl der im Bundesdienst beschäftigten Menschen mit Behinderung ist in den letzten zehn Jahren um 5,12 Prozent gestiegen.
    foto: corn

    Die Zahl der im Bundesdienst beschäftigten Menschen mit Behinderung ist in den letzten zehn Jahren um 5,12 Prozent gestiegen.

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