Lateinamerika ist die gefährlichste Region für Umweltschützer

14. Juli 2017, 05:43
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In Brasilien wurden im vergangenen Jahr 49 Umweltaktivisten getötet, in Kolumbien 37

Bogota – Mindestens 200 Umweltschützer, Landaktivisten und Wildhüter sind nach Angaben der Organisation Global Witness im vergangenen Jahr weltweit getötet worden. Die gefährlichste Region war Lateinamerika, mit Brasilien und Kolumbien an der Spitze, wie aus einem am Donnerstag veröffentlichten Bericht der Organisation hervorgeht.

"Diese Welle der Gewalt wird ausgelöst von einem heftigen Kampf um Ländereien und natürliche Ressourcen. Unternehmen aus den Bereichen Bergbau, Holzwirtschaft, Wasserkraft und Landwirtschaft treten in ihrem Streben nach Gewinnen Menschen und die Umwelt mit Füßen", heißt es in dem Bericht.

In Brasilien wurden im vergangenen Jahr 49 Umweltaktivisten getötet, in Kolumbien stieg die Zahl der Mordopfer um 42 Prozent auf 37. Es folgen die Philippinen und Indien. "Umweltschützer und Landaktivisten stehen häufig politischen, wirtschaftlichen und kriminellen Interessen im Weg, die sich zusammentun, um natürliche Ressourcen auszubeuten", schreiben die Experten von Global Witness. (APA/dpa, 14.7.2017)

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