Streaming-Dienst LiquidSky lässt PC-Games auf Handys spielen

18. Juli 2017, 09:39
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"LiquidSky" 2.0 Beta umgeht Hardware-Schwächen mit Cloud-Streaming

Die Entwickler der Cloud-Streaming-App "LiquidSky" bringen den Dienst nach Windows-PCs auch auf Android-Geräte. Die aktuelle Version Beta 2.0 erlaubt es Nutzern, PC-Games aufs eigene Smartphone zu streamen und so mobil zu spielen. Um dies zu realisieren, stellt der Streaming-Dienst Nutzern einen virtuellen PC in der Cloud zur Verfügung, über den man auf seine bestehenden Spielbibliotheken bei Steam, Origin und allen anderen PC-Plattformen zugreifen kann. Alles, was benötigt wird, ist eine stabile Interneverbindung.

Im Gegensatz zu gescheiterten Game-Streaming-Diensten wie OnLive setzt LiquidSky dafür nicht auf eigene Rechenzentren, sondern auf IBMs Cloud-Infrastruktur, um die Kosten in Schach zu halten. So sei es auch möglich, eine für Kunden kostenlose werbefinanzierte Version anzubieten.

Triple-A für unterwegs

"Grand Theft Auto 5", "Overwatch" oder "Rocket League" können mit "LiquidSky" in der Theorie einfach und portabel auf dem Smartphone gespielt werden. Nutzerbewertungen im Google Play Store fallen bisher mit 4,1 von fünf Sternen (Stand: 13.7.2017) vorwiegend positiv aus. Mit dem Dienst kann außerdem auf Plattformen wie Steam, GOG oder Origin zugegriffen werden, um so neue Spiele oder jene, die bereits im Besitz sind, zu streamen.

liquidsky

Finanzierung

Der Entwickler bietet drei verschiedene Optionen zur Nutzung an. Die erste Möglichkeit ist gratis, doch gibt es für dieses Abo eine Warteliste. Außerdem werden regelmäßig Werbungen eingeblendet. Die "Pay-as-you-go"-Variante, eine Art Bundle-Lösung, bietet direkten Zugriff auf die neue Beta, allerdings fallen zehn Dollar pro Monat an. Die teuerste Option ist das Monatsabo. Hier kosten liegen die Gebühren bei monatlich 20 Dollar, dafür bietet sie eine Reihe an Features mehr gegenüber den billigeren Varianten.

LiquidSky Software Inc. empfiehlt seinen Kunden, eine stabile Internetverbindung aufrecht zu erhalten, im besten Fall mit Ethernet-Kabel, 5Ghz Wlan oder 4G Mobil-Netzwerk. Für eine einfache Bedienung hilft ein externes Spielpad wie zum Beispiel ein Controller. (ke, 18.7.2017)

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    foto: liquidsky
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