Kuriose Missverständnisse im Urlaub wegen Sprachproblemen

12. Juli 2017, 14:51
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Die Hälfte der Befragten erhielten anderes Essen als bestellt. Jeder zehnte Österreicher dachte, er würde flirten, obwohl das nicht der Fall war

Wien – 53 Prozent der Österreicher waren im Urlaub schon einmal in einer schwierigen oder kuriosen Situation, weil sie die Landessprache nicht beherrschten. Das ergab eine Umfrage unter 1.991 Österreichern, deren Ergebnisse Babbel und Airbnb am Mittwoch veröffentlichten.

Die Hälfte der Befragten haben im Restaurant schon einmal etwas zu essen bestellt und ein komplett anderes Gericht erhalten. 16 Prozent sind an einem anderen Ort gelandet als geplant, als sie öffentliche Verkehrsmittel nutzen. 21 Prozent gaben an, wichtige Informationen wie Infotafeln nicht verstanden zu haben.

Flirten ohne zu flirten

Den Österreichern ist es im internationalen Vergleich besonders wichtig, im Urlaub mit Einheimischen zu kommunizieren: 96 Prozent der Befragten gaben an, im Urlaub schon einmal versucht zu haben, Wörter und Sätze in der jeweiligen Landessprache zu sprechen. Jeder Zehnte der befragten Österreicher hat schon einmal gedacht, er würde flirten, obwohl das gar nicht der Fall war – und umgekehrt.

Nach vertanen Chancen im Urlaub sind neun von zehn Österreichern motiviert, die Landessprache zu lernen. Sätze rund ums Restaurant sind für die Befragten am wichtigsten (30 Prozent), dicht gefolgt von Wortschatz für Wegbeschreibung und Transportmittel (28 Prozent). 16 Prozent der Befragten finden Vokabular zur Begrüßung und Vorstellung am nützlichsten.

Babbel ist eine kostenpflichtige Sprachlern-App. Airbnb ist ein Community-Marktplatz für die Buchung und Vermietung von Unterkünften. (APA, 12.7.2017)

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