Kriegsdrama "Das Boot" kehrt als VR-Game zurück

12. Juli 2017, 14:30
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Virtual-Reality-Projekt gefördert – Andreas Prochaska beginnt mit Serien-Dreh Ende August

Die geplante Fernsehserie zu dem legendären Kinofilm "Das Boot" soll es auch als Computerspiel geben. Das mit virtueller Realität erzählte Abenteuer mache die Geschichte der Besatzung des U-Boots U96 hautnah erlebbar, ebenso wie die erdrückende Enge und die Schrecken des Zweiten Weltkrieges, teilte der FilmFernsehFonds Bayern (FFF) am Mittwoch in München mit.

Das Gremium fördert die Entwicklung eines Prototyps der Münchner Firma U-Boot Game UG mit 80.000 Euro. Die Macher legen dabei Wert auf eine deutliche Anti-Kriegsbotschaft: "Die Spieler müssen Empathie aufbringen, um das Richtige zu tun: im Single- oder Multiplayer Modus sich in dramatischen Situationen zurechtfinden, die Crew managen und dabei auch lernen, das U-Boot zu steuern."

Unterseedrama

Ende Juni hatten Sky Deutschland, die Bavaria Film und Sonar Entertainment mitgeteilt, dass sie den legendären Kriegsfilm "Das Boot" von Wolfgang Petersen aus dem Jahr 1981 als Serie fortsetzen wollen. Petersens Film über das Schicksal der Besatzung des deutschen U-Boots "U 96", die 1941 im Zweiten Weltkrieg im Atlantik kämpft, endete mit einem Luftangriff im französischen Atlantikhafen von La Rochelle, bei dem fast alle getötet werden. Hier setzt die Serie ein. Während sich der Widerstand gegen die Deutschen langsam formiert, sticht die junge Besatzung des Bootes "U-612" in See. Ende August sollen die Dreharbeiten unter Regie des Österreichers Andreas Prochaska beginnen. (APA/dpa, 12.7.2017)

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    foto: das boot (film)
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