Apple gründet wegen neuen Cybergesetzes erstes Rechenzentrum in China

12. Juli 2017, 09:24
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iCloud-Daten sollen direkt in China gespeichert werden – In Kooperation mit lokalem Unternehmen

Apple errichtet wegen der verschärften Cybergesetze erstmals ein Rechenzentrum in China. Die Datenzentrale werde gemeinsam mit der lokalen Internetfirma Guizhou-Cloud Big Data Industry (GCBD) betrieben, teilte der US-Konzern am Mittwoch mit. Die Anlage sei Teil einer geplanten Investition von einer Milliarde Dollar (877 Millionen Euro) in der im Süden gelegenen Provinz Guizhou.

Basis

Damit würden den in China neu eingeführten Regeln zur Netzsicherheit entsprochen. "Diese Regelungen erfordern, dass Cloud-Dienste durch chinesische Unternehmen betrieben werden, deshalb arbeiten wir mit GCBD zusammen, um iCloud anzubieten", teilte Apple mit.

China hat vergangenen Monat ein neues Gesetz zur Speicherung sensibler Daten eingeführt. Die Volksrepublik setzt darauf, den eigenen Datenraum zu kontrollieren. Staaten sollten in die Lage versetzt werden, Datenströme zu überwachen, die über ihre Landesgrenzen transferiert werden, argumentiert die Regierung in Peking. Die deutsche Wirtschaft befürchtet durch das Cybersecurity-Gesetz Nachteile. (APA, 12.7.2017)

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