Siemens macht mit AES gemeinsame Sache bei Energiespeichern

    11. Juli 2017, 17:19
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    Gemeinschaftsunternehmen mit etwa 100 Mitarbeitern

    Der Münchener Technologiekonzern Siemens hat sich im rasch wachsenden Bereich Energiespeichersysteme mit dem US-Stromkonzern AES zusammengetan. Die beiden Unternehmen wollen ein 50:50-Joint Venture mit dem Namen Fluence gründen, das weltweit in mehr als 160 Ländern unterwegs sein soll, wie Siemens und AES am Dienstag mitteilten.

    Start im vierten Quartal

    Nach den kartellrechtlichen Genehmigungen werde das Gemeinschaftsunternehmen mit etwa 100 Mitarbeitern voraussichtlich im vierten Quartal an den Start gehen.

    Fluence wird den Angaben zufolge unabhängig von beiden Mutterkonzernen arbeiten. Siemens werde das Joint Venture aber mit seiner internationalen Vertriebsaufstellung und seinem modularen Speichersystem Siestorage unterstützen. Insgesamt seien Siemens und AES derzeit an 46 Projekten mit batteriebasierten Energiespeichern beteiligt.

    Der Ausbau der Erneuerbaren Energien führt zu einem steigenden Bedarf an Energiespeichern und -Systemen. Das US-Analysten-Haus IHS Markit erwartet bis 2022 einen Anstieg der netzverbundenen Energiespeicherung auf 28 Gigawatt (GW) installierter Leistung von zuletzt drei GW.

    Vor drei Jahren hatten bereits die Schweizer ABB und das chinesische Hightech-Unternehmen BYD eine strategische Partnerschaft für die gemeinsame Entwicklung neuer Lösungen für Energiespeicher gegründet. (Reuters/APA, 11.7.2017)

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