Solidaritystorm.at: Nutzer sollen sich gemeinsam gegen Hasspostings wehren

    11. Juli 2017, 12:58
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    Gründer von Aufstehn.at haben eine neue Initiative gestartet

    Vor einem Jahr sorgte der Solidaritystorm gegen Frauenhass im Netz für Aufsehen. 15.000 Menschen haben sich auf der Seite Aufstehn.at gegen sexualisierte Gewalt im Netz ausgesprochen, die Kampagne gewann den Wiener Frauenpreis. Nun haben die Gründer eine neue Initiative gestartet. Auf Solidaritystorm.at ruft man zur Zivilcourage im Netz auf.

    Tipps gegen Hasspostings

    Die Seite bietet Hilfestellungen gegen Hasspostings. So werden Kontaktdaten zu Beratungsstellen Zara, Weißer Ring und Rat auf Draht aufgelistet. Nutzer erhalten Tipps, was sie tun sollen, wenn Hasspostings gegen sie gerichtet werden und wie man einschreiten kann, wenn andere davon betroffen sind. Auch gibt es Anleitungen, wie man derartige Inhalte in den verschiedenen sozialen Netzwerken melden kann. Über eine eigene Facebook-Gruppe können sich Personen zum Thema austauschen.

    Ein zentrales Tool der Seite sind Push-Benachrichtigungen. Mit ihnen sollen Mitglieder der Initiative verständigt werden, wenn jemand Opfer eines Shitstorms wird und Unterstützung im Netz benötigt. (red, 11.7.2017)

    • Eine neue Initiative will engagierte Nutzer gegen Hasspostings und Shitstorms vernetzen.
      foto: dpa-zentralbild/jens kalaene

      Eine neue Initiative will engagierte Nutzer gegen Hasspostings und Shitstorms vernetzen.

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