Lena Dunham trennt sich für Planned Parenthood von zahlreichen Outfits

11. Juli 2017, 13:32
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70 Prozent der Erlöse gehen an die NGO, die sich für reproduktive Rechte einsetzt

New York – US-Schauspielerin Lena Dunham (31) hat ihren Kleiderschrank ausgemistet – für den guten Zweck. 169 Outfits verkauft Dunham seit Montag online, wie sie der "New York Times" sagte. 70 Prozent der Erlöse will sie der Organisation Planned Parenthood spenden, die sich in den USA für sexuelle Aufklärung und Familienplanung einsetzt.

Die Stücke kosten zwischen 35 und 4.000 Dollar (30,74 Euro und 3.512,78 Euro) und kommen jeweils mit einem Brief von Dunham, der die Geschichte des Kleidungsstücks beschreibt. "Ich dachte immer, dass ich all diese Kleidungsstücke für meine zukünftige Tochter aufheben will, aber jetzt verstehe ich, besonders weil ich eine Frau mit einer Fortpflanzungskrankheit bin, dass ich vielleicht mit einem Adoptivsohn enden werde, oder mit einer Tochter, die sich nicht mit ihrem Geschlecht identifiziert. Man kann nicht für eine Zukunft leben, die noch nicht existiert", wurde Dunham zitiert.

Schlecht gut gekleidet

Beim Durchschauen der Kleider seien ihr viele Erinnerungen durch den Kopf gegangen, sagte Dunham demnach weiter. "Zum Beispiel: 'Es gibt ein Paparazzi-Bild von mir in diesem Outfit, während ich eine Quesadilla esse!'" Sie habe einen Ruf, meist schlecht gekleidet zu sein. "Aber das ist mir egal, ich fand schon immer, dass die am schlechtesten Gekleideten die am besten Gekleideten waren."

Dunham hat die Organisation Planned Parenthood schon mehrmals unterstützt. Anfang des Jahres stellt sie ihren Kurzfilm "100 Years" ins Netzt, der die Geschichte der Familienplanungsorganisation erzählt.

Seit der Vereidigung Donald Trumps sehen zahlreiche US-amerikanische Feministinnen die Rechte von Frauen auf reproduktive Gesundheit in Gefahr. Planned Parenthood, die in mehr als 650 Kliniken USA-weit unter anderem zumeist geringverdienende schwangere Frauen bei Abtreibungen berät, muss seit Trumps Amtsantritt immer wieder um finanzielle Mittel und somit um ihren Fortbestand bangen. (APA, red 11.7.2017)

  • Lena Dunham: "Ich dachte immer, dass ich all diese Kleidungsstücke für meine zukünftige Tochter aufheben will."
    foto: ap/evan agostini

    Lena Dunham: "Ich dachte immer, dass ich all diese Kleidungsstücke für meine zukünftige Tochter aufheben will."

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