Mann brutal U-Bahn-Stiege in Berlin hinuntergestoßen

11. Juli 2017, 12:12
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Angriff erinnert an Vorfall im Herbst 2016 – Polizei fahndet nach dem Täter

Berlin – Kurz nach dem Prozess um den Berliner U-Bahn-Treter löst ein neuer und ähnlicher Fall Empörung aus. Ein 38-jähriger Mann wurde im U-Bahnhof am Berliner Alexanderplatz brutal eine Stiege hinuntergestoßen. Der Angriff ereignete sich bereits in der Nacht auf 11. Juni. Die Polizei veröffentlichte am Dienstag Fahndungsfotos von der Tat und dem mutmaßlichen Täter.

Das Opfer wurde auf der Stiege von hinten gegen den Kopf geschlagen. "Durch die Wucht des Schlages stürzte der Angegriffene die gesamten Stufen der Zugangstreppe hinunter und stieß mehrfach mit dem Kopf gegen das Eisengeländer. Hierbei erlitt er eine schwere Kopfverletzung und zahlreiche Prellungen am ganzen Körper", beschrieb die Polizei das Geschehen. Der Verletzte kam in ein Krankenhaus.

Erinnert an Vorfall im Herbst 2016

Auf Bildern sieht man, wie das Opfer die Stiege hinunterstürzt, über mehrere Stufe rollt und unten liegen bleibt. Der Täter steht weiter oben und sieht zu. Die Filmsequenz aus der Überwachungskamera, die die gesamte Tat zeigt, wurde von der Polizei nicht veröffentlicht.

Der Fall sei im Ablauf und den Folgen durchaus mit dem bekannten Angriff des U-Bahn-Treters im Oktober 2016 vergleichbar, hieß es. Damals war eine Studentin im U-Bahnhof Hermannstraße in Berlin-Neukölln von einem Mann die Stiege hinuntergetreten worden. Die junge Frau erlitt einen Armbruch und eine Platzwunde am Kopf. Im Prozess hatte sie ausgesagt, sie habe monatelang unter der Tat gelitten. (APA, 11.7.2017)

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