Cyberattacke auf Außenministerium: Angriff aus Türkei vermutet

11. Juli 2017, 11:08
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Die Website des Ministeriums war am Montag rund zwei Stunden offline

Die Website des Außenministeriums ist am Montagnachmittag von Hackern angegriffen worden. "Es kam zu keinem Datenabfluss und somit zu keinem Schaden", sagte Ministeriumssprecher Thomas Schnöll am Dienstag der APA.

DDoS-Angriff

Die Attacke auf den Server der Website erfolgte demnach in zwei Wellen, einmal von 13.30 bis 14.30 Uhr, ein weiteres Mal von 18 bis 19 Uhr. Man habe rasch reagiert und die Seite offline genommen, sagte Schnöll. Für insgesamt rund zwei Stunden war die Website nicht erreichbar.

Laut Schnöll handelte es sich um eine DDoS-Attacke, bei der mehrere tausend Anfragen gleichzeitig an einen Server geschickt werden, was zu einem Zusammenbruch des Systems führt. "Dem Vernehmen nach" kam der Angriff aus der Türkei, so der Sprecher, der genaue Ausgangspunkt sei jedoch unklar.

Zu ähnlichen Attacken ist es bereits mehrmals gekommen. Die Abwehrmaßnahmen habe das Außenministerium gemeinsam mit dem Verfassungsschutz vorgenommen. (APA, 11.7.2017)

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