"Wild West Online" vorgestellt: Endlich "Westworld" als PC-Spiel

11. Juli 2017, 11:10
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Indie-Studio 612 Games wollte nicht länger auf "Red Dead Redemption" warten

Der Wilde Westen als romantisierte Spielwiese hat schon beim Konsolenhit "Red Dead Redemption" ein Millionenpublikum gefunden. Und für viele Seher der Sci-Fi-Serie "Westworld" war die Kulisse wohl ebenso reizvoll wie die erwachenden Maschinen.

Das Indie-Studio 612 Games hat sich als bekennende Fans beider Abenteuer und alter Genreklassiker nun daran gemacht, mit "Wild West Online" eine riesigen Spielplatz für Revolverhelden zu kreieren. "Wir lieben 'Red Dead Redemption'. Tatsächlich haben wir die ganze Zeit darauf gewartet, dass dieses Franchises den Weg auf den PC findet. Vor etwas mehr als einem Jahr haben wir dann beschlossen, nicht länger zu warten", schreiben die Entwickler. Mit dem Zugang zur benötigten Technologie und einem Pool an Entwicklern habe man schließlich beschlossen, selbst jenes Spiel zu entwickeln, das man schon so lange spielen wollte. Erscheinen soll "Wild West Online" nun Ende 2017 für Windows-PC.

wild west online
Gameplay-Demo zu "Wild West Online".

Kopfgeldjäger, Bankräuber, Farmer

In "Wild West Online" werden Spieler Teil einer lebendigen Welt, die alle Western-Klischees vereint. Dabei kann man sich laut dem Hersteller aussuchen, ob man mit seinem Charakter zu den Gesetzeshütern oder den Bösewichten gehören will. Banken lassen sich ausrauben und Schurken für Kopfgeld jagen. Genauso könne man sich jedoch auch in Saloons amüsieren oder in aller Ruhe am Land niederlassen und nach Gold schürfen oder eine Farm erreichten und von den Verkäufen leben.

Alle Aktionen würden die persönliche Reputation beeinflussen. Als Mörder könne man sich beispielsweise in Städten nicht mehr sicher fühlen. Dafür finde man jede Menge Verstecke. Echte Outlaws ziehe es in die Ferne, in der sie neues Land erschließen, Schätze finden und alte Geheimnisse lüften können. Bis zu acht Spieler werden sich zu einer Posse zusammentun können.

Große, weite Welt

Zum Start wird es eine große Karte geben – inklusive dynamischer Tierwelt, Zeltlagern für Siedler, einsamen Farmen, großen Städten, Bahnstationen, Gangverstecken, Sehenswürdigkeiten und unerschlossenen Gebieten, die erkundet werden können. Ein dynamischer Tag/Nachtzyklus soll für die richtige Atmosphäre sorgen.

In den Städten findet man neben Saloons unter anderem Waffenhändler, Schneider uns Pferdehändler, um seinen Charakter nach Belieben ausstatten zu können. Auf neue Abenteuer stoße man entweder zufällig oder man spricht computergesteuerte Zeitgenossen ein, die einen für Aufträge bezahlen.

bild: wild west online
Spieler können sich entscheiden, auf welcher Seite des Gesetzes sie stehen wollen.

Kein Survival-Game

612 Games zufolge ist "Wild West Online" kein Survival-Game, bei dem man sich ständig Sorgen machen müsse, über den Jordan geschickt zu werden. Dennoch werde es reichlich Gelegenheiten für Schießereien zwischen Spielern geben. Dabei könne man zwar sehr wohl ins Gras beißen, jedoch werde man nicht mit dem Verlust seines Hab und Guts bestraft und man müsse nicht jedes Mal von Vorne beginnen.

Den Entwicklern ginge es mehr darum, seinen Charakter aufbauen und einen Platz in dieser von Moral und Gesetzeslosigkeit geprägten Welt finden zu können. Wie gut das funktioniert, und ob die computergesteuerten, für immer gefangenen Bewohner auch irgendwann revoltieren, bleibt abzuwarten. (zw, 11.7.2017)

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