Petya, Goldeneye: Schlüssel für Erpressungstrojaner im Netz

10. Juli 2017, 09:53
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Urheber der Malware veröffentlichten Master-Schlüssel, Betroffene können wohl bald Daten zurückerhalten

Die Urheber der drei älteren Erpressertrojaner Petya, Goldeneye und Mischa haben einen Master-Schlüssel veröffentlicht. Das bedeutet, dass Betroffene womöglich bald ihre verschlüsselten Daten entsperren können. Sicherheitsforscher bestätigten laut Heise, dass der Master-Schlüssel authentisch ist. Noch gibt es jedoch kein Tool, das Nutzern eine einfache Entsperrung ermöglicht. Das dürfte jedoch in Kürze folgen.

Tool dürfte folgen

So dauerte es bei TeslyCrypt nur wenige Tage, bis nach der Veröffentlichung des Master-Schlüssels eine Entschlüsselungssoftware publiziert wurde. Für NotPetya, die neue Schadsoftware, die vor allem in der Ukraine gewütet hat, gilt der Master-Schlüssel nicht. Sicherheitsforscher konnten vor kurzem jedoch erstmals Daten "befreien", die von NotPetya verschlüsselt worden sind. (red, 10.7.2017)

  • Opfer von älteren Erpressungstrojanern können wohl bald aufatmen
    foto: apa/afp/meyer

    Opfer von älteren Erpressungstrojanern können wohl bald aufatmen

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