Grazer Kinderstadt: Wo Kinder spielen, arbeiten und regieren

    8. Juli 2017, 10:34
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    Kinderstadt startet zum dritten Mal in Graz. Das Beteiligungsprojekt findet in der ersten Ferienwoche statt

    Graz – Zum dritten Mal bekommen Grazer Kinder in der ersten Ferienwoche, also von 10. Juli bis 14. Juli, ihre eigene Stadt. "Bibongo – Die Stadt der Kinder" heißt das Projekt der Kinderfreunde Steiermark, das von Stadt und Land finanziert wird und für Eltern kostenlos ist. Im Vorjahr nutzten schon 1000 Kinder das Angebot, in einer eigenen Stadt einem Beruf nachzugehen, Geld zu verdienen – die Währung in Bibongo heißt Sternis – und einen Bürgermeister oder eine Bürgermeisterin zu wählen. Es gibt ein Postamt, eine Bank, Geschäfte, bei denen man sich mit den verdienten Sternis Jause kaufen kann, eine Zeitung und Polizei.

    Kinderrechte

    Das Projekt versteht sich auch als direkte Umsetzung des Kinderrechtes auf Beteiligung, wie die Vorsitzende der Kinderfreunde, Alexia Getzinger erklärt, und macht den Mitwirkenden, die von 8.00 bis 16.00 bestens betreut sind, auch noch wirklich Spaß.

    Sie lernen Strukturen einer funktionierenden Gesellschaft spielerisch kennen. Anders als im echten Leben kann man täglich einen anderen Job ausüben oder durch die Eröffnung eines Ladens selbst Jobs schaffen. Nachdem die Kinderstadt 2015 und 2016 im Haus der Architektur und im Kunsthaus war, wird sie heuer das Graz-Museum bevölkern. (cms, 8.7.2017)

    • In Bibongo lernt man spielerisch: Hier im Kunsthaus, wo die Kinderstadt im Vorjahr ihre Zelte aufschlug. Heuer ist die Stadt im Graz-Museum in der Sackstraße.
      foto: nikola milatovic

      In Bibongo lernt man spielerisch: Hier im Kunsthaus, wo die Kinderstadt im Vorjahr ihre Zelte aufschlug. Heuer ist die Stadt im Graz-Museum in der Sackstraße.

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