Pfadfinderkinder nach Suchaktion unversehrt aufgefunden

Video7. Juli 2017, 16:05
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Zwei Mädchen und fünf Buben fanden Pfad durch Wald nach Lockenhaus nicht – Suche mit 103 Einsatzkräften und Hubschrauber im Burgenland

Rechnitz/Lockenhaus – Sieben Pfadfinderkinder aus Wien haben Donnerstagabend eine groß angelegte Suchaktion im Burgenland ausgelöst. Die Gruppe sollte allein durch den Wald von Rechnitz (Bezirk Oberwart) nach Lockenhaus (Bezirk Oberpullendorf) gehen, war aber nicht am vereinbarten Treffpunkt aufgetaucht, teilte die Polizei am Freitag mit. Die Kinder wurden Freitagfrüh unversehrt aufgefunden.

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In der vergangenen Nacht hat eine vermisste Pfandfindergruppe eine großangelegte Suchaktion im Burgenland ausgelöst. Am Freitag gab es dann die Entwarnung: Die Kinder zwischen 10 und 13 Jahren sind unverletzt wieder aufgetaucht.

Die zwei Mädchen und fünf Buben im Alter zwischen zehn und 13 Jahren waren Donnerstagfrüh von den Betreuern angewiesen worden, allein auf markierten Wegen durch den Wald des Günser Gebirges über den Geschriebenstein nach Lockenhaus zu gehen. Als die Gruppe gegen 16.00 Uhr den Treffpunkt noch nicht erreicht hatte, begannen die Betreuer selbst mit der Suche. Da diese erfolglos blieb, schalteten sie die Behörden ein.

Die Pfadfinder wurden am Freitag kurz vor 5.30 Uhr in unmittelbarer Nähe einer Hütte in einem Waldstück im Gemeindegebiet von Hammerteich (Bezirk Oberpullendorf) angetroffen.

18 Hunde suchten mit

An der Suchaktion waren insgesamt 103 Einsatzkräfte und 18 Suchhunde beteiligt, auch ein Hubschrauber des Innenministeriums war im Einsatz. Die Pfadfinder waren laut Landespolizeidirektion Burgenland gut ausgerüstet und hatten unter anderem Schlafsack und Reservekleidung bei sich. Sie werden nach Absprache mit Eltern und Betreuern die Teilnahme im Pfadfinderlager in Oberpullendorf fortsetzen. (APA, 7.7.2017)

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