500 Millionen gehackte E-Mail-Adressen und Passwörter im Netz entdeckt

7. Juli 2017, 12:03
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Nutzer können über Online-Tools überprüfen, ob ihre Accounts betroffen sind

Das deutsche Bundeskriminalamt hat eine Sammlung mit gehackten E-Mail-Adressen und Passwörtern im Netz entdeckt. Die Datenbank soll etwa 500 Millionen Zugangsdaten enthalten, die über verschiedene Hackerangriffe über einen längeren Zeitraum gesammelt worden sein dürften.

Jüngste Daten von Dezember

Laut den Behörden stammen die jüngsten Daten vermutlich von Dezember 2016. Mehr Informationen, aus welchen Hackerangriffen die Daten abgezogen wurden, gibt es nicht. Das BKA empfiehlt Nutzer über den "Identity Leak Checker" des Hasso-Plattner-Instituts nachzusehen, ob ihre E-Mail-Adressen betroffen sind. Alternativ gibt es auch die Seite HaveIbeenpwnd.com, über die man ebenfalls eine Abfrage durchführen kann.

Auf der Seite gibt man seine E-Mail-Adresse ein und erhält nach kurzer Zeit ein Mail, ob sie in einer gestohlenen und veröffentlichten Datensammlung vorkommt. Man erhält Auskunft, von welchem Dienst die gehackten Daten stammen und welche Daten geleakt wurden. Betroffene Nutzer sollten dringend ihr Passwort ändern. Allgemein gilt die Regel: die gleichen Zugangsdaten sollten nicht bei mehreren Online-Diensten verwendet werden. (br, 7.7.2017)

Update: Der Identity Leak Checker war am Freitagnachmittag überlastet. Alternativ kann man auch auf der Seite HaveIbeenpwnd.com nachsehen, ob eigene E-Mail-Adressen von einem Leck betroffen sind.

Links

Meldung des BKA

Identity Leak Checker

HaveIbeenpwnd.com

  • Nutzer sollten überprüfen, ob ihre Daten von einem massiven Leak betroffen sind.
    foto: reuters/pawel kopczynski

    Nutzer sollten überprüfen, ob ihre Daten von einem massiven Leak betroffen sind.

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