Schwangere starb bei Bim-Unfall: Notkaiserschnitt konnte Baby nicht retten

7. Juli 2017, 10:19
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Schwangere Frau soll in Garnitur der Linie 71 gelaufen sein – Ungeborenes starb in der Nacht, zweijähriger Sohn verletzt

Wien – Das Ungeborene jener 33-jährigen schwangeren Frau, die am Donnerstagvormittag bei einem Unfall mit einer Straßenbahn in Wien-Simmering ums Leben gekommen ist, ist laut Radio Wien ebenfalls verstorben. Die Frau war mit ihrem zweijährigen Kind auf dem Arm in der Simmeringer Hauptstraße vor eine Garnitur der Linie 71 gelaufen. Sie erlitt Kopfverletzungen und starb wenig später im Krankenhaus. Es wurde ein Notkaiserschnitt vorgenommen, doch in der Nacht auf Freitag verstarb das Baby laut einem Sprecher des Wiener Krankenanstaltenverbunds, berichtete Radio Wien.

Zweijähriger erlitt Knochenbrüche

Der zweijährige Bub, den die Frau getragen hatte, erlitt bei dem Unfall laut Wiener Berufsrettung mehrere Knochenbrüche.

Die Frau dürfte die heranfahrende Straßenbahngarnitur der Linie 71 in der Simmeringer Hauptstraße nicht gesehen haben, sie stieg unmittelbar davor auf die Straße,hatte es am Donnerstag von den Wiener Linien geheißen. Der Bim-Lenker leitete zwar noch eine Notbremsung ein, erfasste die Frau und das Kind aber trotzdem. (red, 7.7.2017)

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