Webshop verkauft Bademode mit Dehnungsstreifen

7. Juli 2017, 12:34
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Auch Unternehmen Asos ist wegen des Verzichts auf retuschierte Bademodenbilder im Gespräch

In den letzten Saisonen waren sie immer wieder im Gespräch: Die Bademodenkampagnen, die auf Retusche verzichten. Für das spanische Label Desigual durfte zum Beispiel das britische Model Charli Howard ihren unretuschierten Hintern in die Kamera strecken. Auch das schwedische Unternehmen Weekday wirbt aktuell für Bikinis und Badeanzüge mit Models in unterschiedlicher Größe – ohne das zum Thema zu machen.

foto: weekday
Auch Weekday verliert über die Auswahl seiner Models keine großen Worte

Ähnlich hält dies seit einiger Zeit das Unternehmen Asos. Es zeigt im Webshop unbearbeitete Model-Körper mit Dehnungsstreifen – ohne dies zu kommunizieren. Entdeckt wurde diese dann doch von findigen Kundinnen, die die Bilder auf Twitter verbreiteten und überwiegend positiv kommentierten.

Das Online-Versandhandel-Unternehmen erklärte, vor einem halben Jahr seine internen Richtlinien geändert zu haben: auf Lookbook-Bildern (wie jenen für den Webshop) sollen die gezeigten Körper nun nicht mehr glatt retuschiert und von vermeintlichen Makeln befreit werden. Nur noch Kleidung und Produkte dürfen jetzt bearbeitet werden. (red, 7.7.2017)

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