Anschlag auf Pfarrer im Mittelburgenland vermutet

7. Juli 2017, 09:08
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In Lüftung des Autos des Geistlichen soll laut ätzende Flüssigkeit eingebracht worden sein

Großwarasdorf – Der Pfarrer der Gemeinde Großwarasdorf (Bezirk Oberpullendorf) soll vor zwei Wochen Opfer eines Anschlags geworden sein. Wie die Tageszeitung "Kurier" in ihrer Burgenland-Ausgabe am Freitag berichtete, soll in die Lüftung des Autos des Geistlichen eine ätzende Substanz eingebracht worden sein. Die Polizei und das Landeskriminalamt würden in der Sache ermitteln.

Der Vorfall soll sich nach einer Messe in Kroatisch Gerersdorf (Gemeinde Nikitsch, Bezirk Oberpullendorf) ereignet haben. Dem Pater soll nach dem Losfahren mit dem Auto übel geworden sein, er musste einen Arzt aufsuchen, heißt es in dem Bericht.

Immer wieder Aufruhr

In Großwarasdorf war es laut "Kurier" nach der Abberufung des früheren Priesters immer wieder zu Protesten und Aufruhr gekommen. Einmal sei Diözesanbischof Ägidius Zsifkovics bei einem Besuch im Pfarrhof eingesperrt worden. (APA, 7.7.2017)

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